Gastronomie

Dehoga: „2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster“

Bereits jetzt hätten viele Betriebe mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen, so der Gastro-Verband. Jedes zweite Unternehmen bange um seine Existenz.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kritisiert die Einführung der 2G-plus-Regel in der Gastronomie (Symbolbild).

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kritisiert die Einführung der 2G-plus-Regel in der Gastronomie (Symbolbild).

© dpa/Sina Schuldt

Bund und Länder hatten am Freitag unter anderem eine 2G-plus-Regelung für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen. Künftig sollen demnach nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte mit tagesaktuellem Test Zugang erhalten.

Hartges: Weniger als die Hälfte der Deutschen ist geboostert

Hartges wies darauf hin, dass derzeit weniger als die Hälfte der Menschen im Land geboostert sei. Außerdem sei mit langen Warteschlangen vor Testzentren zu rechnen, die nur begrenzte Öffnungszeiten hätten. „Das trifft alle Betriebe besonders hart, die von Spontanbesuchen und vielen jüngeren Gästen leben, die oftmals noch nicht geboostert sind.“ Wichtig sei es nun, dass Betrieben „ausreichend existenzsichernde Hilfen zur Verfügung gestellt würden“, forderte Hartges. Notfalls müsse „nachjustiert werden“.

Auch Brandenburgs Dehoga-Chef Olaf Lücke warnte vor der Einführung einer 2G-plus-Regel in Gaststätten. „Das wäre eine zusätzliche Belastung für die Betriebe“, sagte er. Viele Gäste würden Lücke zufolge dann auf einen Restaurantbesuch verzichten, die Branche müsse weitere Einnahmeverluste verkraften.

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