Ministerpräsident

Michael Kretschmer: „Man wird Russland nicht auf dem Schlachtfeld besiegen können“

Michael Kretschmer ging schon oft auf Konfrontationskurs zu seiner eigenen Partei – und blieb sich dennoch immer treu. Ein Gespräch über Diplomatie, die AfD – und die Frage, ob er mit Tino Chrupalla einen Kaffee trinken würde.

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„Der Begriff Brandmauer hilft nicht weiter“, glaubt der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

„Der Begriff Brandmauer hilft nicht weiter“, glaubt der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

© Markus Wächter/Ostdeutsche Allgemeine

Es gibt ein Wort, das Michael Kretschmer immer wieder benutzt: „Seismograf“. Dabei handelt es sich um ein Instrument, das feinste Erschütterungen misst, lange bevor sie für alle spürbar werden. Für Sachsens Ministerpräsidenten ist der Osten genau das – ein politischer Frühwarnsensor. Hier, so seine Überzeugung, zeigen sich gesellschaftliche Verschiebungen früher, direkter und oft radikaler als anderswo in Deutschland oder Europa. Mit anderen Worten: Wer verstehen will, was kommt, muss nach Dresden, Görlitz, in die Lausitz schauen.

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