Die deutsche Nationalmannschaft schaut dem WM-Finale von zu Hause aus zu und nicht einmal England-Trainer Thomas Tuchel hat es ins Endspiel geschafft. Ein Deutscher ist am Sonntag in East Rutherford dann aber doch mit dabei: Schiedsrichter Bastian Dankert.
Der in Schwerin geborene und in Rostock lebende 46-Jährige wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag um 21.00 Uhr als Video-Assistent im Einsatz sein. Das teilte der Fußball-Weltverband FIFA mit. Dankert zählt international zu den erfahrensten Video-Schiedsrichtern.
Für den Rostocker ist es bereits der zwölfte Einsatz beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Sechsmal war er als Video-Assistent gefordert, sechsmal als unterstützender Video-Assistent. Nun folgt mit dem Endspiel in East Rutherford die Krönung seiner Turnierbilanz.
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Slowene Vincic leitet das Endspiel
Auf dem Platz die Fäden in der Hand halten wird der Slowene Slavko Vincic. Für den ebenfalls 46-Jährigen ist es das erste WM-Finale seiner Laufbahn. Im laufenden Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz, zuvor leitete er unter anderem das 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador im Sechzehntelfinale.
Vincics bislang größtes Endspiel war das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) im Jahr 2024.
Dass ein europäischer Schiedsrichter das Endspiel zwischen einem europäischen und einem südamerikanischen Team leitet, ist keine Seltenheit. Bereits vor vier Jahren pfiff mit dem Polen Szymon Marciniak ein Europäer das Finale, in dem Argentinien Frankreich im Elfmeterschießen bezwang.
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