Eigentlich müsste die Lage für die AfD nach ihrem historischen Wahlabend in Sachsen-Anhalt eindeutig sein. Mit rund 44 Prozent hat sie die CDU mit großem Abstand hinter sich gelassen und selbst die letzten Umfragewerte deutlich übertroffen. Doch während in Magdeburg noch der Wahlsieg gefeiert wird, ist völlig offen, ob Ulrich Siegmund tatsächlich Ministerpräsident wird. Und werden kann.
Analyse
Die AfD will regieren – doch über den Weg dorthin gehen die Meinungen in der Partei auseinander
Trotz des Wahlsiegs ist Ulrich Siegmunds Weg in die Staatskanzlei völlig offen. Hinter den Kulissen wird über das BSW diskutiert. Und über mögliche Wechsel aus der CDU gesprochen.
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Ulrich Siegmund (M.), Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, mit den Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla
© Michael Kappeler/dpa
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