Ostdeutsche Bauern halten trotz der ausführlichen Verteidigung der Deutschen Agrar Holding (DAH) an ihrer Kritik am Verkauf großer Agrarbetriebe an Investoren fest. Das berichtet die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ).
Nach Angaben der OAZ sehen die Kritiker den Fall inzwischen vor allem als Beispiel für ein strukturelles Problem. „Unsere Kritik richtet sich gar nicht gegen die DAH an sich“, sagte der brandenburgische Landwirt Reiko Wöllert. Problematisch sei vielmehr, dass immer größere Agrarbetriebe von Investoren übernommen werden könnten, ohne dass Politik und Behörden ausreichend Einfluss hätten.
Landwirtschaft
„Die Geier kreisen über Ostdeutschland“: Bauern verschärfen Kritik am Agrar-Ausverkauf – Bericht
Der Streit um den Verkauf der DAH an einen australischen Investor geht weiter. Laut der OAZ sehen Bauern dahinter grundsätzliche Probleme auf dem Bodenmarkt.
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Wem gehört die Landwirschaft? Über diese Frage wird in Ostdeutschland zunehmend gestritten.
© Jens Büttner/dpa
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