Kommentar

Die „gute“ Gewalt: Wie die taz den politischen Widerstand radikalisiert

Wenn eine Wochenzeitung wie die taz „gewaltförmigen Widerstand“ gegen ein Wahlergebnis diskutiert, verlässt sie den Boden der Demokratie – ausgerechnet in deren Namen.

3 Min
Vermummte „Antifaschisten“: trotz eines Vermummungsverbots auf Demonstrationen in Deutschland

Vermummte „Antifaschisten“: trotz eines Vermummungsverbots auf Demonstrationen in Deutschland

© Imago/Julien Mattia/Le Pictorium

In seinem „Weckruf zur Wehrhaftigkeit“ spricht taz-Redakteur Jens Uthoff offen aus, was andernorts nur geraunt wird: dass man sich „mit Widerstandsformen – notfalls auch gewaltförmiger Natur“ auseinandersetzen müsse. Der Anlass: die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Das Feindbild: eine womöglich AfD-geführte Landesregierung, die einen „rechtsradikalen Umsturzversuch“ durchführen wolle. Die Schlussfolgerung: körperlicher Einsatz gegen politische Gegner sei denkbar, ja geboten.

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