Fußball

36 Tore und volle Stadien: Die Regionalliga Nordost lässt die Muskeln spielen

Spektakel auf den Rängen und Tormusik am Fließband: Der Auftakt der Regionalliga Nordost lässt selbst die Bundesliga alt aussehen.

Andreas Baingo
5 Min
Langsamer Beginn vor einer furiosen Partie: Aus Protest gegen die nicht automatische Aufstiegsregelung für die Regionalligaersten in die 3. Liga verzögerten die Teams den Spielbeginn. Hier beim Spiel FC Erzgebirge Aue gegen VSG Altglienicke.

Langsamer Beginn vor einer furiosen Partie: Aus Protest gegen die nicht automatische Aufstiegsregelung für die Regionalligaersten in die 3. Liga verzögerten die Teams den Spielbeginn. Hier beim Spiel FC Erzgebirge Aue gegen VSG Altglienicke.

© Frank Kruczynski/imago

Dramatik und Spannung sind ligaunabhängig. Beide haben nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun, sorgen aber selbst auf Dorfplätzen für den einen oder anderen erfrischenden Moment. Langweiler dagegen gibt es in der Bundesliga ebenso wie in unteren Klassen.

Selbst beim vor zehn Tagen zu Ende gegangenen WM-Turnier, Vorgänger nicht ausgeschlossen, hat es solche Partien gegeben. Das jüngste Endspiel in manchen langatmigen Teilen inbegriffen. Wo allein Füchse der Taktiktafel, Meister im Verschieben von Linien und Freunde des Zerstörens der gegnerischen Aktionen auf ihren Geschmack kommen, stößt Attraktivität für den Fan an ihre Grenzen.

Insofern war der Start in die Regionalligasaison ein durchaus ansprechender Tag mit allerlei Momenten, die selbst anspruchsvolleren Gemütern etwas zu bieten hatten.

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