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„Zurück zum Plastik“: Trump verspricht Dekret gegen Papierstrohhalme

Trump bezeichnete das Vorhaben aus der Biden-Ära als „lächerlichen“ Vorstoß. In den sozialen Medien behauptet er, dass die Papierstrohhalme „nicht funktionieren“.

2 Min
US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

© Jim Watson/AFP

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag angekündigt, er werde nächste Woche ein präsidiales Dekret unterzeichnen, um einen Plan aus der Ära Joe Biden rückgängig zu machen. Trump bezeichnete das Vorhaben seines Vorgängers in den sozialen Medien als „lächerlichen“ Vorstoß. Auf den Onlineplattformen Truth Social und X behauptete er, dass die Papierstrohhalme „nicht funktionieren“.

Biden hatte im vergangenen Sommer ein Dekret unterzeichnet, das bis 2027 alle Einweg-Plastikprodukte in der Lebensmittelversorgung, Verpackung und bei Veranstaltungen der Bundesregierung auslaufen lassen sollte. Zudem sollten bis 2035 alle Einweg-Plastikprodukte in allen US-Bundesbehörden werden. Im Jahr 2022 kündigte das Innenministerium außerdem an, dass es bis 2032 alle Einweg-Plastikprodukte auf vom Ministerium verwalteten Grundstücken auslaufen lassen will – darunter Plastikbehälter für Lebensmittel und Getränke, Flaschen, Strohhalme, Becher, Besteck und Einweg-Plastiktüten.

Trump wettert gegen Papierstrohhalme: „Sie zerfallen beim Trinken“

Es ist unklar, welche Initiativen Trump mit der bevorstehenden executive order anvisieren will, aber es ist nicht das erste Mal, dass er seine Verachtung für Papieralternativen zu Plastikstrohhalmen zum Ausdruck bringt.

Im Jahr 2020 griff er sie während einer Wahlkampfkundgebung an: „Sie wollen Strohhalme verbieten. Hat jemand diese Papierstrohhalme probiert? Sie funktionieren nicht besonders gut“, sagte er. „Sie zerfallen beim Trinken, und wenn Sie eine schöne Krawatte wie diese haben, haben Sie keine andere Wahl.“ Er fragte sich zudem gegenüber Reportern, „was ist mit Tellern, Verpackungen und allem anderen, was viel größer ist und aus demselben Material gemacht wurde?“.

Der 83-seitige Bericht der Biden-Regierung forderte aber tatsächlich auch strengere Vorschriften für die Kunststoffherstellung insgesamt. Der Streit um Strohhalme und andere Einwegkunststoffe ist ein Mikrokosmos einer größeren Debatte darüber, ob die Bundesregierung die Treibhausgasemissionen verringern sollte. Über 90 Prozent des Kunststoffs wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen, die bei der Verbrennung große Mengen Kohlendioxid freisetzen und den Klimawandel befeuern, heißt es in dem Bericht.

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