Der ungarische Premierminister Viktor Orbán wird nicht an der Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar in Washington teilnehmen. Dies bestätigte Orbáns Sprecher am Mittwoch. Er erklärte, dass es ihm aufgrund nationaler Verpflichtungen nicht möglich sei, an der Zeremonie teilzunehmen. An diesem Tag werde er stattdessen einen Vortrag in Budapest halten.
Orbán war einer der ersten ausländischen Verbündeten von Trump. Er hatte ihn bereits bei seiner erfolgreichen Kandidatur für das Weiße Haus im Jahr 2016 unterstützt. Der ungarische Ministerpräsident war im Juli letzten Jahres in die USA gereist, um Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida zu treffen. Nach dem Treffen lobte er seinen Freund mit den Worten, der Republikaner würde, wenn er zum Präsidenten gewählt würde, den russischen Krieg in der Ukraine beenden. Am Tag nach der US-Präsidentschaftswahl am 5. November brachte Orbán seine Freude über Trumps „schönen Sieg“ zum Ausdruck.
Obwohl ausländische Staats- und Regierungschefs aufgrund von Sicherheitsbedenken gemeinhin nicht an den Amtseinführungen amerikanischer Präsidenten teilnehmen, hat Trump einige zu seiner eigenen eingeladen. So haben etwa Chinas Xi Jinping, Italiens Giorgia Meloni und Israels Benjamin Netanjahu Einladungen bekommen. Bislang hat nur der argentinische Präsident Javier Milei seine Teilnahme bestätigt.
Trumps Amtseinführung: Von der Leyen hat keine Einladung bekommen
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