Dresden wird im Jahr 2029 Gastgeber der EuroPride, wie die Stadtverwaltung Dresden am Montag mitteilte. Der Verein CSD Dresden hat die Veranstaltung nach Sachsen geholt. Die EuroPride gehört zu den größten Veranstaltungen in Europa für die Rechte von Schwulen, Lesben und queeren Menschen. Seit 1992 wandert sie jährlich durch wechselnde Städte.
In Deutschland fand die EuroPride bisher in Berlin, Köln und zuletzt 2004 in Hamburg statt. Nach Dresden kommt sie damit nach mehr als 20 Jahren erstmals wieder nach Deutschland. Zum Programm gehören eine Demonstration, politische und kulturelle Veranstaltungen mit Livemusik, Sportveranstaltungen und eine Menschenrechtskonferenz.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert nannte die Entscheidung „eine tolle Nachricht für unsere Stadt“ und dankte dem CSD Dresden für sein Engagement. Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing, sieht in der EuroPride „eine wunderbare Gelegenheit, uns als hervorragende Gastgebende zu beweisen“ und Besucher aus ganz Europa nach Dresden und ins Elbland zu holen. Einen genauen Zeitraum, erwartete Besucherzahlen oder Angaben zu den Kosten für die Stadt nannte die Stadtverwaltung nicht.
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