Dem Business Insider liegt demnach ein Screenshot der Nachricht von Freitagnacht vor, in der es heißt: (Rechtschreibfehler im Original, Anm. d. Red.) „Was da abgeht ist eine bodenlose Frechheit, das die Merkel Drecksau überhaupt noch lebt wunder mich sehr. Ich denke das Stück Dreck ist so beschützt das keiner dazu kommt, oder die Deutschen haben keine Eier?“ Die Worte seien von mehreren Mitgliedern der Gruppe gelesen, aber von niemandem kommentiert worden.
Wie Kristin Brinker der Berliner AfD ein bürgerliches Gesicht geben will
Ein Vergewaltigungswunsch geht viral
Kristin Brinker über ihren Mann: Technisch nicht besonders versiert
Am Morgen sei die als Mordaufruf interpretierte Nachricht auf die Tagesordnung des Berliner AfD-Vorstands gesetzt worden. Daraufhin habe Brinker schließlich in den internen AfD-Chat geschrieben: „Der weitergeleitete Text sollte eigentlich gelöscht werden und ist versehentlich verschickt worden. Bitte um Entschuldigung und um Löschung.“ Kurz darauf sei die Nachricht verschwunden.
Seine Frau, die Berliner AfD-Vorsitzende Kristin Brinker, verteidigte ihren Mann. Er sei „nicht firm in technischen Dingen“ und habe „den falschen Knopf“ gedrückt, teilte sie dem Business Insider auf Anfrage mit. Dass sich die Löschfunktion an ganz anderer Stelle befindet, schien die Politikerin in ihrer Erklärung nicht zu bekümmern. Günter Brinker sei schon in der Vergangenheit durch unflätige Bemerkungen in Chats aufgefallen, hieß es. Zuvor hatten sie sich offenbar auch gegen Parteikollegen gerichtet.
Über Anzeigen gegen den Ehemann ist nichts bekannt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]