Der Wasserstand der Elbe fällt weiter. Am Pegel Magdeburg-Strombrücke wurden am Montagnachmittag nur noch 39 Zentimeter gemessen – sechs Zentimeter weniger als beim bisherigen Rekordtief von 2019. Seit dem 6. August liegt der Pegel unter diesem Wert. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht.
Für die ostdeutsche Wirtschaft hat das längst konkrete Folgen. Auf der Oberelbe ist die Güterschifffahrt derzeit kaum möglich. In den sächsischen Binnenhäfen warten deshalb Trafos, Turbinen und andere große Maschinen darauf, weitertransportiert zu werden. Manche dieser Güter sind so groß und schwer, dass sie auch nicht auf einen Lkw oder Güterzug umgeladen werden können.
Niedrigwasser
Elbe auf Rekordtief: Im Osten bleiben schwere Maschinen in den Häfen liegen
Die Elbe führt extrem wenig Wasser. In Sachsen warten Trafos und andere Maschinen auf den Abtransport. Wie Unternehmen jetzt auf das Niedrigwasser reagieren.
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Im Binnenhafen der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe warten aktuell Maschinen auf den Weitertransport. (Archivfoto)
© Sebastian Kahnert
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