Die Polizei hat nach dem Tod einer Ente am Strand von Kühlungsborn Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Das Tier sei nach bisherigen Erkenntnissen durch Steinwürfe verletzt worden und anschließend verendet, teilte das Polizeipräsidium Rostock mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll die Ente am 28. Juli gegen 18 Uhr durch das Verhalten mehrerer Kinder zu Schaden gekommen sein.
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Bekannt wurde der Fall der Polizei am 30. Juli über eine Online-Anzeige. Zudem habe sich eine Tierschutzorganisation gemeldet, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Ob die Kinder das Tier absichtlich beworfen oder versehentlich getroffen hätten, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Eltern melden sich bei der Polizei
Nachdem unter einem Facebook-Post zu dem Vorfall zahlreiche Nutzer ihren Unmut geäußert hatten, meldeten sich laut Polizeisprecher die Eltern der Kinder eigenständig bei den Beamten und widersprachen einem Vorsatz. Auch weitere Personen, die mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden, hätten ihre Sicht des Geschehens geschildert, teilte das Präsidium mit. Diese Angaben würden ebenso wie Zeugenaussagen und vorhandenes Bildmaterial ausgewertet.
Die in den sozialen Medien verbreiteten Darstellungen könnten derzeit nicht abschließend bestätigt werden, hieß es in der Mitteilung des Polizeipräsidiums. „Eine belastbare Bewertung des Sachverhalts ist erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich.“ Die Polizei bat darum, von Spekulationen und Vorverurteilungen abzusehen. Die Kinder seien wegen ihres Alters ohnehin nicht strafmündig, sagte der Polizeisprecher.
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