UPDATE

Mieten

Enteignungs-Initiative wirft Berliner CDU und SPD antidemokratisches Verhalten vor

Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ hat CDU und SPD attackiert. Die beiden Parteien würden den erfolgreichen Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen untergraben.

Team News dpa
2 Min
Aktivisten der Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ demonstrieren vor der SPD-Zentrale in Berlin. 

Aktivisten der Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ demonstrieren vor der SPD-Zentrale in Berlin. 

© Jörg Carstensen/dpa

Im Koalitionsvertrag heißt es, ein Vergesellschaftungsrahmengesetz solle „objektiv qualitative Indikatoren beziehungsweise Kriterien“ für eine Vergesellschaftung festlegen. Dabei sei juristisch unstrittig, dass Artikel 15 des Grundgesetzes bereits die rechtliche Grundlage dafür biete, so Initiativen-Sprecherin Isabella Rogner.

Dass die Berliner SPD die Selbstgeißelung auf sich nehme, Juniorpartnerin der CDU zu werden, sei völlig unverständlich. „Damit schafft die SPD sich selbst ab - und bringt gleichzeitig großes Unheil über unsere Stadt“, sagte Rogner.

„Wir hoffen natürlich, dass die Parteibasis noch nur Besinnung kommt und Nein sagt zu einem Rassisten wie Wegner als Regierungschef“, sagte sie mit Blick auf das SPD-Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag. „Aber wir haben längst das Vertrauen in diese Partei verloren.“ Die Initiative wappne sich dafür, die Vergesellschaftung in Zukunft gegen die Regierung voranzutreiben.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner