Ein Erdbeben der Stärke 3,3 bis 3,4 hat am Donnerstagnachmittag die Region Mannheim/Worms erschüttert. Das Beben ereignete sich gegen 17.26 Uhr. Das teilten der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg und das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung mit. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor.
Nach ersten Berichten war das Beben in Teilen der Metropolregion Rhein-Neckar deutlich zu spüren. Auf der Webseite Erdbebennews wurden etwa schwankende Fensterscheiben, ein vibrierender Boden und sich bewegende Möbel gemeldet.
Mannheim liegt in geologischer Bruchzone
Die Region Mannheim/Worms liegt im nördlichen Oberrheingraben, einer geologischen Bruchzone, die vor rund 50 Millionen Jahren durch die Dehnung der Erdkruste entstand und bis heute tektonisch aktiv ist.
In ihrem Untergrund verlaufen zahlreiche Störungen, an denen sich durch die anhaltenden Spannungen in der Erdkruste Gesteinsblöcke geringfügig verschieben können. Dabei wird gespeicherte Energie als Erdbeben freigesetzt.
Ob das aktuelle Beben auf eine bestimmte Störung zurückgeht und natürlichen Ursprungs war, kann der Erdbebendienst allerdings erst nach einer genaueren Auswertung der Messdaten feststellen.
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