Nun ist sogar der Staatsschutz im Boot: Nach einem erneuten Vorfall vor dem Imbiss der Dresdner CDU-Vizechefin Simone Meyer-Götz ermitteln die Staatsschützer nun gegen linke Aktivisten. Zwischen 20.15 Uhr und 22.15 Uhr am Freitagabend waren die Beamten der Polizei in die Dresdner Neustadt gerufen worden, weil vor dem Bistro „Curry & Co.“ dreißig Personen aus dem linken Spektrum sich gesammelt hatten.
Vor dem Lokal auf der Louisenstraße versperrten sie laut Polizei den Eingangsbereich. „Dadurch war Gästen der freie Zutritt zur Lokalität nicht mehr möglich. Kurze Zeit später kamen auf der gegenüberliegenden Straßenseite rund 70 Unterstützer zusammen, die eine Spontandemonstration anmeldeten“, heißt es im Polizeibericht.
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Zeugen zu zweitem Vorfall binnen weniger Tage gesucht
Herbeigerufene Polizeibeamte hätten der 30-köpfigen Gruppe einen Platzverweis erteilt. Nach dessen Durchsetzung verließen auch die Teilnehmer der gegenüber gestarteten Spontanversammlung den Ort des Geschehens. Gegen die 30 Personen, die sich am Eingang aufhielten, werde nun unter anderem wegen Nötigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Die Polizei erbittet Hinweise zum Vorfall oder den beteiligten Personen. Zeugen sollen sich bei der Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 / 483 22 33 melden.
Hintergrund der Proteste war ein Statement der Kommunalpolitikerin, die in der letzten Ausgabe des Debattenmagazins „Fakt ist“ im mdr-Fernsehen die Brandmauer gegen die AfD im Angesicht deren letzter Wahlerfolge infrage gestellt hatte. Daraufhin hatte es einen Farbanschlag gegen das Unternehmen von Simone Meyer-Götz gegeben.
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