Der FC Hansa Rostock muss sich auf der Torhüter-Position neu aufstellen. Stammkeeper Benjamin Uphoff wird den Verein verlassen, nachdem er in der abgelaufenen Saison jedes einzelne der 38 Spiele für Hansa gemacht und dabei zwölfmal die Null gehalten hat. Auch sein Ersatzmann, Max Hagemoser, verlässt die Hansa. Ein neuer Keeper musste also dringend gefunden werden. Das ist Hansas Direktor Profifußball, Amir Shapourzadeh, nun gelungen.
Torhüter Yannic Stein (l.) wird den 1. FC Union Berlin genau wie Torwarttrainer Michael Gspurning (mitte) verlassen.
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Shapourzadeh bedient sich beim 1. FC Union, wo der Konkurrenzkampf im Tor derzeit gewaltig ist. Yannic Stein hat sich daher für den Wechsel zum FC Hansa Rostock entschieden, wo er hoffen wird, die schwere Nachfolge von Uphoff zu meistern.
Endgültiger Abschied nach zwei Leihen
Am Mittwochvormittag bestätigte der 1. FC Union den sofortigen Abgang seines Torhüters, der noch ein Jahr bei den Eisernen unter Vertrag gehabt hätte. In der abgelaufenen Saison sammelte Stein als Leihspieler beim SV Babelsberg 03 in der Regionalliga Nordost seine Einsatzminuten. In elf Einsätzen kassierte er dort 21 Gegentore und hielt zweimal die Null. Noch ein Jahr zuvor hatte er ein Jahr per Leihe beim VfB Lübeck verbracht, wo er zwar sein Profidebüt in der 3. Liga gab, allerdings nur dreimal auflief.
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Nun geht es für ihn wieder in den Nordosten des Landes, wo er hofft, öfter spielen zu können, als in Köpenick. „Die beiden Leihen haben mir gezeigt, wie wichtig regelmäßige Spielpraxis für meine Entwicklung ist und wie sehr ich mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen möchte. Jetzt freue ich mich auf die Aufgabe in Rostock, auf ein neues Stadion, neue Mitspieler und die Chance, mich neu zu beweisen“, wird Stein auf der Website der Eisernen zitiert.
Union sowie auch Berlin waren über viele Jahre mein Zuhause.
Yannik Stein
Der endgültige Abschied falle ihm nicht leicht: „Union sowie auch Berlin waren über viele Jahre mein Zuhause. Ich habe hier eine gute Ausbildung genossen und durfte in einem Umfeld arbeiten, das mich unterstützt und gefördert hat.“ Dennoch bestätigte Horst Heldt auf der Website des Vereins, dass der Wechsel ein Anliegen Steins gewesen sei: „Yannic hat sich bei uns über viele Jahre sehr gut entwickelt und stets professionell gearbeitet. Die Leihstationen haben ihm wichtige Erfahrungen gebracht, gleichzeitig war klar, dass er für seinen nächsten Schritt dauerhaft Spielzeit auf hohem Niveau benötigt. Wir haben seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung nachvollzogen und gemeinsam eine Lösung gefunden, die für alle Seiten sinnvoll ist.“
Amir Shapourzadeh bastelt am Rostock-Kader und freut sich auf seinen neuen Keeper.
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In Rostock freut sich Amir Shapourzadeh auf „ein gutes Gesamtpaket für die Torwartposition“, wie er Stein auf der Vereinsseite beschreibt. Weiter schwärmt er: „Er ist ein moderner, mitspielender Torhüter mit guter Strafraumbeherrschung und einer sauberen Spieleröffnung. Dazu kommen seine körperlichen Voraussetzungen und seine fundierte Ausbildung, die ihm eine gute Basis geben. Er bringt trotz seines Alters bereits eine bemerkenswerte Reife mit – sowohl sportlich als auch mental. Wir sehen in ihm Entwicklungspotenzial und gleichzeitig die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt auf höherem Niveau zu stabilisieren.“
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