Fast hätte es für Aue sogar noch zum Sieg gereicht. In der 6. Minute der Nachspielzeit kam Jannic Ehlers im Strafraum zum Abschluss, doch er scheiterte an Torwart Maximilian Braune vom MSV Duisburg. Nur wenige Momente später scheiterte Eric Uhlmann daran, bei einem Konter im Strafraum den Ball sicher zu Ehlers abzuspielen, sodass der eine noch größere Chance gehabt hätte als zuvor. Noch eine Minute später vergab Marcel Bär frei vor Braune, der dem MSV in Aue in der Schlussphase beim 0:0 zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem MSV Duisburg im eins-Erzgebirgsstadion vor 10.334 Fußballfans einen Punkt rettete.
Aue punktet – und hilft Energie Cottbus
Wer hätte das gedacht? Im letzten Heimspiel der Saison, wiederum der vorerst letzten in Liga drei, brachte der FC Erzgebirge Aue, schon sicher abgestiegen, den MSV Duisburg, den Aufstiegsanwärter, am Freitagabend an den Rande einer Niederlage.
Natürlich warf Duisburg gegen Ende des Spiels alles nach vorne, um statt dem einen Punkt drei mitzunehmen. Denn durch den Verlust der fehlenden zwei Punkte, bekommt nun der FC Energie Cottbus am Sonnabend gegen Wehen Wiesbaden die Chance, bei einem Sieg mit zwei Punkten Vorsprung vor Duisburg auf den letzten Spieltag der Saison zuzugehen. „Wir haben einen Punkt gewonnen, hätten aber gerne zwei weitere gehabt“, sagte Duisburg-Kapitän Alexander Hahn bei Magenta Sport nach dem Spiel. Dieser eine Zähler bringt Duisburg über Nacht auf Platz zwei. Aber: „Wir werden morgen sehen, wozu er geholfen hat“, sagte Hahn.
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Khvicha Shubitidze enttäuscht vom Unentschieden
Trotz des überraschenden Punktes für Aue, das in diesem Jahr noch kein Heimspiel in der 3. Liga hat gewinnen können, waren es die Gastgeber, die nach der packenden Schlussphase enttäuscht sein durften, nicht den ersten Heimsieg seit Dezember feiern zu dürfen. „Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden, gerade hintenraus. Es war unser Plan, dass wir das Spiel gewinnen wollten“, sagte Interims-Trainer Khvicha Shubitidze nach dem Spiel bei Magenta Sport.
Trainerfrage wird am Montag geklärt
Präsident Thomas Schlesinger hatte dort in der Halbzeit verkündet, dass Shubitidze einer von vier Kandidaten für den Trainerjob in der kommenden Saison sei, wenn Aue in der Regionalliga Nordost antritt. „Ich habe versucht, dem Verein zu helfen. Ich glaube, das ist mir teilweise gelungen“, sagte Shubitidze. Und ob er weitermachen wolle? „Es wäre unfair, wenn ich nein sage.“ Die Entscheidung, so Schlesinger, soll am Montag erfolgen.
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