In der Korruptionsaffäre um den am Dienstag zurückgetretenen EU-Kommission für Gesundheit und Verbraucher, John Dalli, geht es um Schmiergelder in Höhe von 60 Millionen Euro. Zu diesem Preis soll der maltesische Geschäftsmann Silvio Zammit dem Tabakkonzern Swedish Match angeboten haben, eine Aufhebung des EU-weiten Handelsverbots für den Lutschtabak „Snus“ durch seinen Landsmann Dalli zu erreichen, schreibt die Bild am Sonntag unter Berufung auf Kreise der europäischen Tabakindustrie. An Dalli sollten zehn Millionen Euro direkt überwiesen werden. Als Nachfolger bei der EU für Dalli benannte Malta den bisherigen Außenminister des Landes, Tonio Borg. (AFP, dpa)
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