Anlagebetrug

Falsche Festgeldanlage: Rentner aus Vorpommern um 300.000 Euro geprellt

Es klang verlockend. Eine Firma stellt sich als Spezialist für Festgeld- und Tagesgeldanlagen dar. Aber alles ist nur vorgetäuscht. Ein 82-jähriger Mann verliert viel Geld. Doch er ist kein Einzelfall.

2 Min
Zwei Rentner aus Mecklenburg-Vorpommern werden Opfer von Anlagebetrug.

Zwei Rentner aus Mecklenburg-Vorpommern werden Opfer von Anlagebetrug.

© Jan Woitas/dpa

In Mecklenburg-Vorpommern sind zwei ältere Menschen offenbar auf unseriöse Finanzanbieter hereingefallen. Nach Angaben der Polizei verloren ein 82-jähriger Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen und seine Ehefrau zusammen rund 300.000 Euro an eine Firma, die sich als Spezialist für Festgeld- und Tagesgeldanlagen ausgab.

Der Fall begann demnach damit, dass der 82-Jährige Geld anlegen wollte. Daraufhin sei er von dem Unternehmen kontaktiert worden. Zunächst investierte er selbst, später legte auch seine Frau Geld bei der Firma an. Erst als das Paar Zweifel an der Seriosität des Anbieters bekam, bemerkte es die Höhe der bereits überwiesenen Summe.

Auch 73-jährige Frau wird betrogen

Nahezu zeitgleich wurde ein weiterer Fall aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald bekannt. Eine 73-jährige Frau hatte laut Polizei 30.000 Euro in eine vermeintliche Festgeldanlage gesteckt. Als sie nach einem Jahr auf ihr Erspartes zugreifen wollte, sei dies nicht möglich gewesen. Die Seniorin erstattete daraufhin Anzeige.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Anlagebetrug. Details zu den beteiligten Firmen oder zum Stand der Ermittlungen wurden bislang nicht mitgeteilt.

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