„Die Archäologen hatten nicht damit gerechnet, auf dem Zionsberg eine Inschrift mit dem Namen des Ritters Adrian von Bubenberg zu finden, einer Schweizer Heldenfigur“, hieß es in der Mitteilung. Der Gebäudekomplex habe zur damaligen Zeit Franziskanermönchen gehört und als Herberge für Pilger gedient. Viele von ihnen hätten sich an der Wand verewigt. Moderne Technik ermögliche es nun, die verblassten Inschriften zu lesen.
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Der 1479 gestorbene von Bubenberg war als Verteidiger von Murten in den Burgunderkriegen (1474-1477) und Berner Schultheiß in die Geschichte eingegangen. In Bern erinnert ein Denkmal an ihn.
In einem Informationsmaterial des Schlosses Spiez, das den Bubenbergs gehörte, steht: „Um in den Orden der Grabesritter aufgenommen zu werden, musste man zu Adrians Zeiten nach Jerusalem pilgern und sich in der Grabeskirche zum Grabesritter schlagen lassen. Das brachte ihm und seiner Familie Ruhm und Ehre. Die Reise kostete ihn aber viel Geld. Er verkaufte deshalb ein Stück Land.“
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