Das Feuer im Müritz-Nationalpark hat sich weiter ausgedehnt und umfasst nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte inzwischen rund 388 Hektar. Rund 370 Einsatzkräfte sind vor Ort, die Bundeswehr unterstützt mit Hubschraubern.
Das Feuer in dem Waldgebiet habe sich weiter ausgebreitet, weil es bisher nicht geregnet habe, sagte ein Sprecher des Landkreises. Ein zusätzliches Problem sei Wind aus westlicher Richtung, der die Flammen weiter anfache. Der Sprecher rechnet damit, dass sich der Brand über das Wochenende in Richtung Osten und Südosten ausdehnen könnte.
Im Einsatz seien inzwischen rund 370 Feuerwehrleute, Polizisten, Forstmitarbeiter und Soldaten – mehr als am Vorabend, hieß es vom Landkreis. Die Einsatzkräfte würden in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.
Munitionsbelastetes Gelände erschwert Löscharbeiten
Der Brand wurde am Montag gemeldet. Mehrfach mussten Dörfer geräumt werden. Die Löscharbeiten gestalten sich nach Angaben des Landkreises schwierig, weil im Brandgebiet ein ehemaliges Truppenübungsgelände liegt, das mit Munition belastet ist.
Die Feuerwehr löscht dem Sprecher zufolge im östlichen Brandbereich, da dieses Gebiet nicht munitionsbelastet und für die Einsatzkräfte zugänglich sei. Forstmitarbeiter helfen dabei, Wege freizuhalten.
Bundeswehrhubschrauber sollen bis zum Nachmittag erneut bei den Löscharbeiten unterstützen, sofern es nicht zu Gewittern kommt. Urlauber sind aufgerufen, das Gebiet weiterhin weiträumig zu meiden. (mit dpa)
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