Ein Hotelbrand im tschechischen Riesengebirge hat in der Nacht zum Sonntag für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt.
Um 1.38 Uhr wurde die Feuerwehr zum Hotel Hořec in Pec pod Sněžkou gerufen. Ein Hotelgast hatte zuvor Rauch in einem Zimmer im Obergeschoss bemerkt und sofort den Notruf gewählt. Als die Rettungskräfte zwölf Minuten später eintrafen, stand der Dachstuhl des im Jahr 1908 erbauten Hotels komplett in Flammen.
Rund 30 Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Hotel. Sie alle konnten sich retten. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Hotelbrand in Tschechien: Feuerwehr spricht von einem „schwierigen Einsatz“
Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Gespräch mit der Zeitung Blesk sprach die Feuerwehr von einem „schwierigen Einsatz“. Ein erster Löschangriff im Inneren sei gescheitert, die Einsatzkräfte mussten sich aufgrund der rasanten Brandausbreitung zurückziehen, sagte ein Sprecher. Weiteres Gerät und Personal musste angefordert werden. Erst gegen 9 Uhr am folgenden Morgen war das Feuer dann unter Kontrolle. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, die Dachkonstruktion schrittweise zu demontieren.
Drei Personen mussten medizinisch versorgt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte enorm sein.
© HZS Královéhradeckého kraje
Am Tag danach wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Das Hotel ist bis auf weiteres unbewohnbar.
© HZS Královéhradeckého kraje
Insgesamt drei Personen mussten medizinisch versorgt werden, hieß es. Zwei von ihnen, darunter ein Feuerwehrmann, hatten Verbrennungsgase eingeatmet, die dritte Person litt nach Angaben der Rettungskräfte unter akuten neurologischen Beschwerden. Keiner der Betroffenen musste in ein Krankenhaus gebracht werden, alle verblieben vor Ort. Die Evakuierten fanden Zuflucht im Restaurant des gegenüberliegenden Hotels.
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Das Hotel Hořec liegt nach eigenen Angaben im Zentrum von Pec pod Sněžkou, in der Nähe der Skipisten und der Touristeninformation. Es verfügt über 18 Zimmer, in denen bis zu 44 Gäste in Doppel- und Dreibettzimmern untergebracht werden können.
Die Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf mindestens 15 Millionen Kronen (rund 620.000 Euro). Die Brandursache ist noch völlig unklar. Die Ermittlungen dauern an.
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