Großbrand

Brand in historischer Malzfabrik Wismar: Staatsanwaltschaft hat Verdächtigen im Fokus

Nach dem Großbrand in der Malzfabrik „Wismaria“ in Wismar richten die Ermittler ihren Blick auf eine bestimmte Person. Für ein zweites Feuer auf demselben Gelände fehlt bislang jede Spur.

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Die Stadt Wismar ließ nach dem Großbrand einen Teil des Gebäudes abreißen.

Die Stadt Wismar ließ nach dem Großbrand einen Teil des Gebäudes abreißen.

© Jens Büttner/dpa

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat nach dem Großbrand in der ehemaligen Malzfabrik „Wismaria“ in Wismar eine Person im Visier. „Es gibt einen Tatverdächtigen“, teilte Behördensprecher Jonas Krüger der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Verdacht stütze sich derzeit auf Zeugenaussagen, weitere Details seien Teil der laufenden Ermittlungen.

Nähere Angaben zur verdächtigen Person machte Krüger nicht. Der Verdacht bezieht sich laut Staatsanwaltschaft auf den ersten Brand, der vor mehr als einer Woche an einem Sonntag ausgebrochen war. Für ein zweites Feuer, das wenige Tage später auf dem Gelände ausbrach und ebenfalls auf Brandstiftung zurückgehen soll, liegt den Ermittlern bislang kein Tatverdächtiger vor.

Teilabriss nach dem Feuer

Das erste Feuer brach nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich im zweiten Obergeschoss aus und griff anschließend auf den dritten Stock sowie das Dach über. Rund 150 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt.

Die Stadt Wismar ließ nach dem Großbrand einen Teil des Gebäudes abreißen. Die Fabrikruine steht unter Denkmalschutz und war seit Jahrzehnten ungenutzt. Zu DDR-Zeiten diente das Areal als Standort des VEB Wismaria, der dort eine Getränkefabrik betrieb.

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