Corona-Pandemie

FFP2-Maskenpflicht: Kipping fordert Hilfe für Hartz-IV-Empfänger

Die Vorsitzende der Linken macht sich für einen Corona-Zuschlag von mindestens 100 Euro auf alle Sozialleistungen stark.

Team News Alexander Schmalz lex
1 Min
Die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, mit Mund-Nasen-Schutz bei einer Pressekonferenz. 

Die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, mit Mund-Nasen-Schutz bei einer Pressekonferenz. 

© dpa/Christophe Gateau

Kipping fügte hinzu: „Erst mal sollte der ganze Bundestag mit gutem Beispiel vorangehen, und alle Abgeordneten sollten die sichereren Masken tragen, auch wenn sie auf ihren Plätzen sitzen.“ Sie selbst setze schon seit langem auf die sichereren Masken.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte zuletzt angekündigt, dass in seinem Bundesland ab der kommenden Woche eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Nahverkehr und im Einzelhandel gilt. Die „normalen Community-Masken“ dienten in der Corona-Pandemie nur dem Schutz anderer, sagte der CSU-Politiker. Allerdings sind FFP2-Masken teurer und ihre Schutzwirkung ist zeitlich begrenzt. Der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus (CDU), begrüßte die bayerische Regelung.

Der Hartz-IV-Regelsatz liegt bei 446 Euro. Eine FFP2-Maske kostet zwei bis drei Euro.

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