In Braunsbedra im Saalekreis ist am Dienstag erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie kam bei planmäßigen Überprüfungsarbeiten für den Brückenneubau der Deutschen Bahn an der L 178 zum Vorschein, wie der Landkreis Saalekreis mitteilte. Es handelt sich um eine Bombe des Typs GP-500 amerikanischer Bauart mit Kopf- und Heckzünder.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) soll die beiden Zünder am Mittwoch im Laufe des Vormittags entfernen. Dafür legt der Landkreis einen Sperrradius von 500 Metern fest. Gewerbebetriebe in diesem Bereich werden evakuiert; Anwohner sind nicht betroffen. Das Rathaus Braunsbedra wird als Anlaufstelle für die Evakuierten eingerichtet.
Fliegerbombe in Braunsbedra betrifft Straßen und Nahverkehr
Innerhalb des Sperrkreises werden Straßen gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung auf der Umleitungsstrecke wird für die Dauer der Entschärfung aufgehoben. Den Verkehr regelt die Polizei vor Ort.
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Auch im öffentlichen Nahverkehr kann es zu Änderungen kommen. Fahrgäste sollen sich beim zuständigen Verkehrsunternehmen informieren. Aktuelle Informationen zum Fund veröffentlicht der Landkreis auf www.saalekreis.de.
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