Die bayerische Staatsregierung hat den Fragenkatalog an den stellvertretenden Regierungschef Hubert Aiwanger veröffentlicht. Auch seine Antworten stehen in dem unmittelbar nach einer Pressekonferenz Söders im Internet veröffentlichten Dokument. Aiwanger habe der Veröffentlichung zugestimmt, sagte Söder.
Diese Fragen wurden Hubert Aiwanger gestellt
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Zeigte Hubert Aiwanger den Hitlergruß oder erinnert sich ein Mitschüler falsch?
Reaktionen auf Söders Freispruch für Aiwanger: „Schadet dem Ansehen unseres Landes“
Aiwanger bekräftigt Vorwurf einer Kampagne gegen ihn
Der Freie-Wähler-Chef Aiwanger hält daran fest, das antisemitische Flugblatt nicht verfasst zu haben. Er bleibt mit seinen Antworten in vielen Punkten auch bei der Darstellung, dass er sich nicht erinnern könne. „Die mit diesem Fragenkatalog angesprochenen Vorgänge liegen rund 36 Jahre zurück. Damals war ich 16 Jahre alt. Ich weise daher darauf hin, dass mir viele Details heute nicht mehr erinnerlich sind.“
Zudem bekräftigt er den Vorwurf einer Kampagne gegen ihn. „Entsetzt bin ich, wie mit einem Dokument aus meiner Schulzeit und der Weitergabe von Informationen aus dem geschützten Raum Schule durch einen Lehrer versucht wird, mich politisch und persönlich fertigzumachen.“ Er kündigte erneut an: „Gegen die Verdachtsberichterstattung mit überwiegend anonymen Aussagen und dem Weglassen entlastender Inhalte behalte ich mir rechtliche Schritte vor.“
Am 8. Oktober wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. CSU und Freie Wähler hatten bisher stets erklärt, ihre Koalition nach der Wahl fortsetzen zu wollen. Das bekräftigte Söder am Sonntag erneut.
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