In Frankfurt am Main ist eine an Malaria erkrankte Person gestorben. Das teilte die Stadt mit. Die verstorbene Person lebte im Stadtteil Schwanheim, der in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen liegt. Weitere Angaben zur Identität der Person, zum genauen Zeitpunkt des Todes oder zu den Umständen der Infektion machte die Stadt zunächst nicht.
Bereits im Sommer hatten sich sechs Mitarbeiter des Flughafens infiziert, zwei von ihnen starben. Dann erkrankten zwei Bewohner des Stadtteils Schwanheim, die rund fünf Kilometer vom Flughafen entfernt wohnen. Die aktuell Erkrankten waren nach Angaben der Behörden weder im Ausland noch arbeiten sie am Flughafen.
Als Ursache vermutet das Gesundheitsamt Anopheles-Mücken, die mutmaßlich mit einem Flugzeug aus einem Malariagebiet nach Frankfurt gelangten. Die Tiere könnten fünf bis zehn Kilometer weit fliegen. Es handle sich daher wahrscheinlich um sogenannte Flughafen-Malaria. Ob ein direkter Zusammenhang zu den früheren Erkrankungen besteht, wird noch geprüft.
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