Kommunalpolitik

Das große Schweigen: Freibergs OB bleibt abgetaucht

Nach dem Dienstverbot wurde nun das Disziplinarverfahren gegen Freibergs OB Philipp Preißler eingeleitet. Er ist weiterhin nicht zu erreichen, erhält aber seine Bezüge.

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Philipp Preißler entschied den zweiten Wahlgang bei der Freiberger OB-Wahl für sich. Eine Wahlanfechtung verzögerte seinen Amtsantritt. Weggefährten erklären, diese Zeit habe ihn sehr belastet.

Philipp Preißler entschied den zweiten Wahlgang bei der Freiberger OB-Wahl für sich. Eine Wahlanfechtung verzögerte seinen Amtsantritt. Weggefährten erklären, diese Zeit habe ihn sehr belastet.

© Sebastian Willnow/dpa

Das Schweigen geht weiter. Philipp Preißler (41) darf seit 10. August sein Amt als Freiberger Oberbürgermeister nicht mehr ausüben. Landrat Sven Krüger (parteilos) hatte ein vorläufiges Dienstverbot ausgesprochen, nachdem Preißler am 6. August in einem Leipziger Hotel einen Polizeieinsatz provoziert hatte. Das damals von Krüger angekündigte Disziplinarverfahren wurde bereits am 18. August eröffnet und läuft.

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