Analyse

Geburtenschlusslicht: Warum in Sachsen immer weniger Kinder zur Welt kommen

Sachsen hat mit 1,16 Kindern je Frau die niedrigste Geburtenziffer aller deutschen Bundesländer erreicht. Hinter dem Rekordtief stecken tiefgreifende strukturelle Verschiebungen.

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Die Leipziger Innenstadt: In den sächsischen Großstädten liegt die Geburtenrate nochmal niedriger als im sächsischen Durchschnitt.

Die Leipziger Innenstadt: In den sächsischen Großstädten liegt die Geburtenrate nochmal niedriger als im sächsischen Durchschnitt.

© imageBroker/Michael Nitzschke/Imago

Wenn das Statistische Bundesamt Anfang Juli meldet, dass Sachsen bei der Geburtenrate erneut das Schlusslicht bildet, ist die Schlagzeile schnell geschrieben: „Rekordtief seit 1997.“ Doch die Zahl 1,16 erzählt nur die halbe Geschichte.

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