Unwetter

Warnung vor schweren Gewittern im Osten: Hier drohen Sturm und Starkregen

Starkregen, Hagel und stürmische Böen in Ostdeutschland – der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern. Am stärksten erwischt es Sachsen und Thüringen.

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Es wird ungemütlich in Ostdeutschland: Kräftige Gewitter drohen in mehreren Bundesländern.

Es wird ungemütlich in Ostdeutschland: Kräftige Gewitter drohen in mehreren Bundesländern.

© Jan Woitas/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwoch vor kräftigen Gewittern in weiten Teilen Ostdeutschlands gewarnt. Besonders in Sachsen und Thüringen besteht Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel und stürmische Böen.

Nach Angaben des DWD strömt mit auf West bis Nord drehenden Winden mäßig warme bis warme Meeresluft nach Deutschland. Vom Vormittag bis in die Mittagszeit ziehen von Bayern bis Sachsen und Südbrandenburg kräftige Gewitter, die sich langsam ostwärts verlagern. Örtlich seien einstündige Regenmengen um 35 Liter pro Quadratmeter wahrscheinlich, mehrstündig könnten gebietsweise auch 40 bis 60, vereinzelt bis zu 80 Liter pro Quadratmeter fallen, teilte der Wetterdienst mit. Lokal sei zudem Hagel mit rund zwei Zentimeter Korndurchmesser sowie stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde möglich.

Kräftige Gewitter in Sachsen und Thüringen

Laut der Regionalen Wetterberatung Ost drohen besonders im Süden und Westen Sachsens teils unwetterartige Gewitter. Im Bergland seien lokal eng begrenzt Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Am Nachmittag ziehe die Gewitterlinie über Ostsachsen nach Polen und Tschechien ab.

Auch in Thüringen warnt der DWD am Vormittag vor schauerartigem Regen und kräftigen Gewittern mit vereinzeltem Unwetterpotenzial. In Sachsen-Anhalt rechnet der Wetterdienst mit schauerartigem Regen und später lokalen Gewittern mit geringem Unwetterpotenzial.

Neue Gewitter am Nachmittag auch weiter nördlich

Am Nachmittag und Abend erwartet der DWD erneut einzelne, teils kräftige Gewitter – vor allem im Norden, in der östlichen Mitte und im äußersten Süden. In Mecklenburg-Vorpommern seien bevorzugt in Mecklenburg örtlich Gewitter mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde wahrscheinlich. Für Brandenburg und Berlin meldet die Wetterberatung ab dem Nachmittag von Westen her lokal begrenzt neue Gewitter mit stürmischen Böen und kleinkörnigem Hagel.

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In der ersten Nachthälfte zum Donnerstag lasse die Gewitteraktivität nach, so der DWD. Am Donnerstag werden im Nordseeumfeld sowie auf dem Brocken stürmische Böen bis Sturmböen aus Nordwest erwartet, an der Ostsee nachmittags einzelne stürmische Böen aus West.

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