Auf mehreren Autobahnabschnitten in Thüringen und Hessen müssen sich Verkehrsteilnehmer in den kommenden Tagen auf umfangreiche Militärbewegungen einstellen. Bundeswehr und US-Streitkräfte führen eine gemeinsame Übung durch, bei der nach Angaben der Bundeswehr vor allem am Freitag und Samstag bis zu 400 Fahrzeuge in mehreren Marschkolonnen die Strecken A4, A5, A7 und A38 befahren werden.
Die Übung trägt den Namen „Hesse-Thuringia-Exercise“, abgekürzt Hethex, und beginnt am Mittwoch. Beteiligt sind rund 900 deutsche und US-amerikanische Soldaten. Hinzu kommen Polizei, Feuerwehr sowie weitere zivile Stellen aus den Kommunen. Geübt werden soll dabei das Zusammenspiel zwischen militärischen Verbänden und zivilen Behörden bei der Koordination von Truppenbewegungen im normalen Straßenverkehr.
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Im Norden Thüringens wird für die Dauer des Manövers ein temporärer Rastplatz eingerichtet. Dort sollen die Soldaten verpflegt werden; zudem ist vorgesehen, dass die Fahrzeuge der Konvois an dieser Stelle betankt werden können.
Die Bundeswehr hat keine weiteren Angaben dazu gemacht, ob mit erheblichen Behinderungen für den zivilen Verkehr zu rechnen ist. Aus der Mitteilung geht hervor, dass die Marschkolonnen in mehreren Etappen über die genannten Autobahnabschnitte geführt werden.
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