Das Medium Correctiv hat eine Gegendarstellung des früheren Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg veröffentlicht. Ende Juni hatte das Medium einen Artikel unter dem Titel „Guttenberg: Der Mann aller Märkte“ zu dem CSU-Politiker veröffentlicht.
Die Recherche zeige, „eine lange Liste an Firmen, in denen Guttenberg investiert ist – und Verbindungen zu MAGA-Unterstützer Peter Thiel“, so Correctiv.
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Guttenberg korrigiert Angaben von Correctiv
Am Freitag veröffentlichte das Medium jedoch eine Gegendarstellung zu Guttenbergs zu mehreren Ausführungen. Zu den „zahlreichen Wohnsitzen“ zu Guttenbergs - darunter Anwesen in einem New Yorker Vorot lässt zu Guttenberg richtigstellen: „Ich habe keinen Wohnsitz in einem New Yorker Vorort.“
Zu dem Satz: ,,(…) Ein Mann, der (. ..) zumindest 2014 trotz einwandfreier Augen eine Brille trug.(…)“ lässt zu Guttenberg verlauten dass er 2014 „aufgrund einer medizinischen Indikation“ eine Brille getragen habe. Correctiv bezog sich in dem Artikel auf eine Meldung von Merkur - das Medium zitiert darin die Bunte. Der Illustrierten gegenüber habe zu Guttenberg 2014 gesagt, dass seine Kinder meinten „dass ich ohne Brille wahnsinnig dumm aussehe“.
Eine Verbindung zum Global-Leader Programm des Weltwirtschaftsforums und dem früheren Kanzler von Österreich, Sebastian Kurz weist zu Guttenberg zurück. „Ich habe jegliche Mitgliedschaft bei dem Young-Global-Leaders-Programs des Weltwirtschaftsforums ausgeschlagen und war insofern zu keinem Zeitpunkt gemeinsam mit Sebastian Kurz Teil dieser Gruppe“.
Zudem sei er nicht von John L. Thornton in den internationalen Beraterkreis von Barrick Gold Corporation berufen worden, sondern von Peter Munk. Bei dem Forschungsinstitut Center for Strategic and International Studies (CSIS) sei er entgegen der Darstellung von Correctiv nie im Aufsichtsrat tätig gewesen.
Bei der PR-Agentur Edelman sei er seit Mai 2026 nicht mehr tätig, er habe nur 2018 und 2019 im Beirat gesessen. Zu seiner Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz seien nicht, wie Correctiv berichtete, „Journalisten ausgeschlossen gewesen“. „Ausgewählte“ Medienvertreter seien eingeladen worden, so zu Guttenberg. Correctiv antwortete bis zum Montagnachmittag nicht auf eine Anfrage dieser Redaktion.
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