Wenige Tage vor Halloween füllen sich auch in der Hauptstadt die Regale mit Süßigkeiten, Kostümen und Gruseldekoration. Für den Berliner Einzelhandel ist das Fest längst mehr als ein amerikanischer Brauch: Rund 25 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz erwarten die Händler in diesem Jahr. Das teilte der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) auf Anfrage der Berliner Zeitung mit.
Insgesamt rechnet der Verband für Berlin und Brandenburg mit zusätzlichem Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Davon entfallen 15 Millionen Euro auf Brandenburg. „Trotz der schwierigen Wirtschaftslage und der weiterhin zurückhaltenden Konsumstimmung bleibt das Halloween-Geschäft stabil und wird sich in etwa auf Vorjahresniveau bewegen“, so eine Sprecherin des HBB. Besonders gefragt sind Süßwaren.
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Halloween-Süßigkeiten legten 2025 um 20 Prozent zu
Bundesweit erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) dagegen ein leichtes Wachstum. Nach seiner aktuellen Prognose dürfte der Einzelhandel rund 537 Millionen Euro zusätzlich umsetzen, etwa 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei planen mit 14,9 Prozent etwas weniger Menschen besondere Ausgaben zu Halloween als 2025 mit 15,2 Prozent. Seit 2019 ist der bundesweite Halloween-Umsatz laut HDE um rund 69 Prozent gestiegen.
Nach einer aktuellen Auswertung des Marktforschungsinstituts NielsenIQ stieg der Umsatz mit speziell für Halloween angebotenen Zucker- und Schokoladenwaren im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten 2025 um rund 20 Prozent auf 37,3 Millionen Euro.
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Den größten Anteil machten Süßigkeiten ohne Schokolade mit 20,9 Millionen Euro aus. Auf Schokoladenprodukte entfielen 16,4 Millionen Euro. Ihr Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um rund 37 Prozent zu. Ob dafür vor allem höhere Preise oder größere Verkaufsmengen verantwortlich waren, geht aus den veröffentlichten Zahlen nicht hervor.
Bundesweit sind Süßigkeiten besonders gefragt. Nach Angaben des HBB planen 51,2 Prozent der Befragten, dafür Geld auszugeben. Konkrete Umsatzzahlen für Halloween-Süßigkeiten allein in Berlin liegen dem Regionalverband allerdings nicht vor.
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