Die Linken-Politikerin Hendrikje Klein ist zur Präsidentin des neuen Berliner Abgeordnetenhauses gewählt worden. Klein erhielt bei der konstituierenden Sitzung des Landesparlaments am Donnerstag in geheimer Abstimmung 98 von 149 abgegebenen Stimmen. Nötig waren mindestens 77 Ja-Stimmen.
Hendrikje Klein ist die zweite Landtagspräsidentin der Linken in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte, nach Birgit Keller 2019 im Thüringer Landtag.
Klein wurde in Ostberlin geboren
In ihrer Rede sagte Klein: „Das Amt der Vizepräsidentin verlangt von mir Überparteilichkeit, aber keiner Haltungslosigkeit“. Diskriminierungen werde sie nicht dulden. „Berlin und sein freigewähltes Parlament haben es nie einfach gehabt“.
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Die Linke war aus der Abgeordnetenhauswahl vom 20. September als Siegerin hervorgegangen. Sie strebt eine Koalition mit Grünen und SPD an. Klein löst die CDU-Parlamentarierin Cornelia Seibeld als Präsidentin ab. Die Klein wurde im Dezember 1979 in Ostberlin geboren.
Dem am 20. September neugewählten Berliner Abgeordnetenhaus gehören 153 Abgeordnete in fünf Fraktionen an, eine Abgeordnete ist fraktionslos.
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