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Heute 24, Sonntag 31 Grad: Der September kippt in den Hochsommer

Wetter Deutschland: Nach Nebel am Morgen bis zu 31 Grad am Sonntag. Wo ein Hitzetag möglich ist und wie lange die warme Phase anhält.

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Drei Menschen in Lederhosen und Trachtenhemden liegen in der Sonne auf einer Wiese an einem Flussufer, im Gras liegt Herbstlaub.

Drei Menschen in Lederhosen und Trachtenhemden liegen in der Sonne auf einer Wiese an einem Flussufer, im Gras liegt Herbstlaub.

© Imago/Ralph Peters

Der Sommer kehrt Ende September noch einmal zurück: Bis Sonntag steigen die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands auf mehr als 25 Grad. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Oberrhein sogar bis zu 31 Grad. Damit ist eine Woche vor dem Oktober ein Hitzetag möglich, der erste seit Wochen.

Noch ist das Land zweigeteilt. In der Nordosthälfte bleibt es heute bei 16 bis 20 Grad, Wolken und einzelne Schauer ziehen durch.

In der Südwesthälfte setzt sich nach Nebel die Sonne durch, dort werden 18 bis 24 Grad erreicht. Bis Sonntag holt auch der Norden auf.

24 Grad heute: Nebel bleibt das einzige Risiko

Die Sturmlage vom Donnerstag mit Böen bis 80 km/h an der Nordsee ist vorbei, der Wind lässt überall nach. Was bleibt, ist der Nebel.

Für die Nacht zum Freitag rechnete der DWD örtlich mit Sichtweiten unter 150 Metern. Auch in den Nächten zum Samstag und zum Sonntag bilden sich gebietsweise dichte Nebelfelder, die sich erst am Vormittag auflösen.

Wer früh auf der Autobahn oder Landstraße unterwegs ist, sollte damit rechnen. Ob für den eigenen Landkreis eine Nebelwarnung gilt, zeigt die amtliche Warnkarte des DWD.

Samstag 29, Sonntag 31 Grad: So steil steigt die Kurve

Am Samstag ziehen im Norden zeitweise Wolkenfelder durch, örtlich fällt etwas Regen. In der Mitte und im Süden bleibt es nach Nebel heiter bis sonnig und trocken. Meist werden 20 bis 25 Grad erreicht, am Oberrhein örtlich bis 29 Grad.

Am Sonntag legt der Süden noch einmal zu. Dort ist es nach Nebel oft sonnig, höchstens hohe Schleierwolken ziehen durch. Verbreitet werden 22 bis 27 Grad erreicht, im Südwesten 25 bis 29 Grad, am Oberrhein bis zu 31 Grad. Der Wind weht dabei nur schwach bis mäßig aus Südost.

Der Norden bleibt mit 18 bis 23 Grad angenehm, in Berlin sind rund 22 Grad zu erwarten. In der Nacht zum Montag ist es meist klar, die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 5 Grad.

Bis zu 10 Grad über normal: Karlsruhe fällt aus dem Rahmen

Für Karlsruhe erwartet der Meteorologe Dominik Jung am Sonntag 28 bis 30 Grad, wie er dem Portal t-online sagte. Normal wären dort um diese Zeit etwa 20 Grad. „Das ist für Ende September sehr ungewöhnlich“, so Jung.

Möglich macht das ein kräftiges Sturmtief bei Island. Auf seiner Vorderseite strömt sehr warme Luft aus Südwesten nach Mitteleuropa, ein Hochdruckkeil über Deutschland sorgt für Sonne.

Die klaren Nächte kühlen dabei stark aus, morgens sind es oft nur 10 bis 12 Grad. Die Nachmittage gehören dem Hochsommer. Die Morgen gehören dem Herbst.

Ob die 30 tatsächlich fallen, ist offen. Die Modelle rechnen bei sonnigen Hochdrucklagen nach Jungs Erfahrung oft ein bis drei Grad zu niedrig. Andererseits steht die Sonne tief, der Tag dauert nur noch rund zwölf Stunden.

Oktoberrekord 30,9 Grad: Alle Marken stehen am Oberrhein

Ein Hitzetag, meteorologisch ein Tag mit mehr als 30 Grad, ist so spät im Jahr selten. Den Oktoberrekord hält Müllheim in Baden-Württemberg mit 30,9 Grad vom 7. Oktober 2009.

Den spätesten Hitzetag seit Beginn der Aufzeichnungen meldeten Rheinfelden und Müllheim am 13. Oktober 2023 mit je 30,1 Grad. Beide Orte liegen genau dort, wo die Modelle jetzt die höchsten Werte zeigen.

Für die Natur ist das Sonnenwochenende keine gute Nachricht. Seit März fällt fast überall weniger Regen als üblich, die Böden sind teils so trocken wie in den Dürrejahren 2018 und 2022.

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Hitze bis in den Oktober? Das zeigt der DWD-Trend

Mit dem Wochenende ist die warme Phase nicht vorbei. Laut DWD bleibt es bis Donnerstag, 1. Oktober, meist sonnig und trocken, dabei wird es zunehmend wärmer, teils sommerlich warm bis heiß. Auch wetter.com sieht ein Hoch, das sich über ganz Deutschland ausdehnt.

Damit rückt der Oktoberrekord zumindest in den Blick. Ob ein Modell ihn erreicht, entscheidet sich erst in den nächsten Läufen.

Irgendwann kommt das Atlantiktief mit einer Front nach Osten voran. Wann, rechnen die Modelle laut Jung noch sehr unterschiedlich: Ein langer Übergang in einen goldenen Oktober ist ebenso möglich wie ein Wetterwechsel schon zur Wochenmitte. Der DWD-Trend für das erste Oktoberwochenende zeigt von Westen zeitweise Regen, die Höchstwerte gehen auf 17 bis 22 Grad zurück.

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