Die 200 Euro sollten nach Vorstellung der Linken-Spitze zum 1. Dezember an rund 13 Millionen armutsgefährdete Menschen ausgezahlt werden. Die Einmalzahlung würde gleichzeitig als Konjunkturprogramm wirken, heißt es in einem am Montag präsentierten Papier mit Forderungen zu „schnellen Maßnahmen“, die aus Sicht der Partei jetzt ergriffen werden müssten, „um die Lebensqualität der Bevölkerung zu sichern und Notleiden zu verhindern“.
Steigende Energiepreise: So teuer werden Öl, Strom und Gas
Steigende Energiepreise: Die Ampel muss sich das erste Mal bewähren
Vorgeschlagen werden neben der Einmalzahlung auch eine sofortige Anhebung von Hartz IV um die Inflationsrate, eine Berücksichtigung von Heiz- und Stromkosten beim Wohngeld, ein Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte, die Übernahme des CO2-Preises für das Heizen von Wohnungen durch die Vermieter und eine Pflicht für Strom- und Gasanbieter, Privatkunden ein Grundkontingent kostenlos anzubieten.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]