Das Spiel von Hertha BSC gegen den FC Schalke 04 liegt zwar schon mittlerweile eine Woche zurück und inzwischen haben die Berliner gegen den Karlsruher SC bereits ihr nächstes Spiel in der 2. Bundesliga absolviert, doch so die Begleitumstände des Heimspiels vom Start in die Rückrunde beschäftigt Fußball-Deutschland noch immer.
Hertha BSC kommt nicht vom Fleck: Team lässt zu viele Torchancen beim KSC liegen
Gleiche Probleme wie in der Hinrunde: Hertha BSC muss auf Ausfälle reagieren
So trafen sich nicht nur Mitte der Woche Innensenatorin Iris Spranger, Vertreter der Polizei Berlin und Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich zum Gespräch, um „Voraussetzungen für ein gewaltfreies und sicheres Stadionerlebnis zu stärken“, wie Hertha BSC im Anschluss an das Treffen mitteilte, sondern waren die schweren Ausschreitungen am Eingang zur Ostkurve mit insgesamt 52 Menschen auch Thema bei den Fans des FC Schalke 04.
Bayern-Fans mit zahlreichen Bannern gegen die Polizei
Aber nicht nur dort. So nutzten die Ultras des FC Bayern München im Rahmen ihres Bundesliga-Heimspiels gegen den FC Augsburg die Bühne in der Südkurve, um sich solidarisch mit den Fans von Hertha BSC zu zeigen. Im Champions-League-Spiel gegen Union Saint-Gilloise waren sie durch eine Strafe für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern noch selbst noch ausgeschlossen gewesen, bei der 1:2-Niederlage gegen Augsburg allerdings waren sie wieder da und präsentierten zahlreiche Banner.
Die Botschaften richteten sich dabei klar gegen die Polizei. „Bullenschikane bricht keinen Widerstand. ACAB gilt in jedem Bundesland. Berlin bleibt hart. Eure Knüppel gegen unsere Entschlossenheit. Freiheit für die Kurven. Ihr Bullen seid der größte Feind“, war da zu lesen. „Solidarität mit der Ostkurve Hertha BSC“, lautete die Botschaft auf dem größten Banner unterhalb der Südkurve und stand stellvertretend für den Zusammenhalt der kompletten aktiven Fanszene in Deutschland.
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