Die Verbraucherpreise in Mecklenburg-Vorpommern sind im April um drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Landesamt mit. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort: Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 1,8 Prozent gelegen, im März bei 2,7 Prozent.
Haupttreiber der Entwicklung waren laut Landesamt die Kraftstoffpreise, die im Zuge des Iran-Kriegs kräftig zulegten. Im Vergleich zum April des Vorjahres mussten Autofahrerinnen und Autofahrer 31,4 Prozent mehr für Sprit zahlen. Gegenüber dem Vormonat März betrug der Anstieg 9,7 Prozent. Die privaten Verkehrsausgaben insgesamt erhöhten sich gegenüber April 2025 um 9,1 Prozent.
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Auch beim Lebensmitteleinkauf zeigte sich die Teuerung. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten 0,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fiel der Aufschlag bei Fleisch und Fleischwaren mit 3,2 Prozent aus. Gemüse wurde dagegen um 0,5 Prozent billiger. Für alkoholische Getränke und Tabakwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 4,2 Prozent mehr aufwenden als im April 2025.
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Eine zentrale Rolle für die Lebenshaltungskosten spielen nach Angaben des Statistikamts die Nettokaltmieten und Wohnungsnebenkosten. Heizöl verteuerte sich im April um 34,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Strompreise um 7,4 Prozent sanken. Gas kostete 0,3 Prozent mehr als im April 2025. (mit dpa)
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