WM 2026

Irre Zahlen enthüllt: Warum plötzlich hunderte Babys Erling Haaland heißen

Während der Stürmer die WM in Nordamerika rockt, sorgt sein Name auf einem anderen Kontinent für Ekstase im Kreißsaal. Was hinter dem Hype in Peru steckt.

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Erling Haaland ist nicht nur in seinem Heimatland Norwegen in gefeierter Fußball-Held, sondern auch in Peru äußerst beliebt.

Erling Haaland ist nicht nur in seinem Heimatland Norwegen in gefeierter Fußball-Held, sondern auch in Peru äußerst beliebt.

© Moritz Mueller/Imago

Während Norwegen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika von Erfolg zu Erfolg eilt und am Samstagabend gegen England um den Einzug ins Halbfinale spielt, wächst Erling Haaland auch abseits des Rasens immer mehr zur Kultfigur. Besonders in Peru hat der Torjäger von Beginn des Turniers an einen bemerkenswerten Hype ausgelöst – obwohl sich die Südamerikaner selbst gar nicht für die WM qualifizieren konnten.

468 Neugeborene mit Vornamen Haaland registriert

Wie die peruanische Meldebehörde mitteilte, wurden seit Beginn des Turniers 468 Neugeborene mit dem Vornamen Haaland registriert. Weitere 91 Kinder erhielten sogar den vollständigen Vornamen Erling Haaland. Die Behörde veröffentlichte die Zahlen als Beleg dafür, welchen Einfluss erfolgreiche Fußballer auf viele Familien im Land haben.

„Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen“, sagte Behördensprecher Ivan Torres dem Fernsehsender Panamericana Television. Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Haaland ist auch Peruaner.“

Der norwegische Angreifer gehört bei dieser Weltmeisterschaft zu den prägenden Spielern des Turniers. Mit bislang sieben Treffern hat er großen Anteil daran, dass Norwegen überraschend um den Titel mitspielt. Seine Leistungen werden längst nicht mehr nur in Europa verfolgt, sondern begeistern Fußballfans rund um den Globus.

Dass sich sportliche Erfolge auf die Namenswahl frischgebackener Eltern auswirken, ist in Peru allerdings kein neues Phänomen. Schon in den vergangenen Jahren sorgten die größten Fußballstars der Welt für ähnliche Entwicklungen.

Mehr als 30.000 Peruaner heißen Neymar

Nach Angaben der Meldebehörde tragen landesweit bereits 3402 Menschen den Vornamen Messi. 292 von ihnen wurden sogar vollständig Lionel Messi genannt. Auch Cristiano Ronaldo und das spanische Ausnahmetalent Lamine Yamal haben ihre Spuren hinterlassen. 1185 Menschen heißen Cristiano Ronaldo, 1241 tragen den Namen Lamine Yamal.

Mit großem Abstand an der Spitze liegt allerdings Neymar. Ganze 33.809 Menschen in Peru tragen den Namen des brasilianischen Superstars. Ob Haaland eines Tages ähnliche Dimensionen erreichen wird, dürfte auch davon abhängen, wie weit Norwegen bei dieser Weltmeisterschaft noch kommt.

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