Werbung soll verschwinden. Nicht von der Videoplattform YouTube insgesamt, aber von 62 Kanälen, die die Kampagnenorganisation Campact als „Hetzkanäle“ eingestuft hat. Unternehmen sollen verhindern, dass ihre Anzeigen dort ausgespielt werden und den Betreibern damit Werbeeinnahmen bringen. „Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen – ihre Werbebudgets dürfen nicht dazu beitragen, Kanäle zu finanzieren, die Hass und Hetze verbreiten“, sagt Campact-Kampagnenleiterin Friederike Gravenhorst in einer Pressemitteilung.
Nach Angaben von Campact haben 20 Unternehmen angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen, weitere neun wollen dies prüfen. Auf Nachfrage der Berliner Zeitung fällt das Bild differenzierter aus. Edeka betont, keinen „Boykott einzelner Medien“ zu betreiben. LG Electronics macht sich Bewertungen einzelner Medien durch Dritte „grundsätzlich nicht zu eigen“. Und beim Miniatur Wunderland sorgt die Anfrage von Campact zunächst für Verwunderung: Das Unternehmen schaltet nach eigenen Angaben überhaupt keine Werbung auf YouTube.
Die Liste mit den 62 Kanälen wird inzwischen auch in sozialen Netzwerken geteilt. Grundlage ist eine Zusammenstellung von Campact, die zuerst von Welt Online veröffentlicht wurde. Darauf finden sich neben politischen YouTube-Kanälen auch Medien wie Nius, Apollo News, Tichys Einblick und Weltwoche. Die Berliner Zeitung hat deshalb bei Campact und den genannten Unternehmen nachgefragt, wie die Einstufung zustande kam und welche Konsequenzen tatsächlich daraus gezogen werden.
Wie Campact seine „Hetzkanäle“ bestimmt
In seiner Pressemitteilung nennt die Organisation drei Kriterien: Ausgewählt worden seien Kanäle, die „systematisch gegen Minderheiten hetzen, der rechtsextremen AfD nahestehen oder durchweg Falschinformationen verbreiten“.
Auf Nachfrage der Berliner Zeitung erläutert Campact-Sprecherin Iris Rath, die Organisation habe zunächst eine große Zahl von YouTube-Kanälen gesichtet und diese in mehreren Prüfschritten eingegrenzt.
Entscheidend sei gewesen, ob ein Kanalbetreiber „wiederholt menschenverachtende oder diskriminierende Inhalte verbreitet, gegen Minderheiten oder Einzelpersonen hetzt, systematisch Desinformation verbreitet oder rechtsextreme beziehungsweise extrem rechte Akteure und Positionen unterstützt und normalisiert“, sagt Rath. Zweifelsfälle habe man aussortiert. „Am Ende blieben rund 60 Kanäle übrig, bei denen diese Muster besonders deutlich ausgeprägt waren.“
Wer diese Prüfungen vorgenommen und die Einstufung der einzelnen Kanäle getroffen hat, lässt Campact offen.
Die Organisation zieht selbst eine Grenze zwischen kontroversen politischen Positionen und den beanstandeten Inhalten. „Grundsätzlich müssen natürlich auch provokante und kontroverse politische Positionen in einem Diskurs stattfinden können“, sagt Rath der Berliner Zeitung. Das gelte „insbesondere für journalistisch arbeitende Formate“. Die Grenze sei erreicht, „wenn systematisch gegen Einzelpersonen gehetzt wird oder wiederkehrend menschenverachtende Inhalte verbreitet werden“.
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Nur Apollo News begründet Campact näher
Auf Nachfrage geht Campact auch auf die Einstufung der publizistischen Angebote ein. Konkret gefragt wurde nach Nius, Apollo News, Tichys Einblick und Weltwoche und danach, worauf deren Bewertung beruht.
Campact geht in seiner Antwort nur auf Apollo News näher ein. Das Medium werde „von Expert*innen im Vorfeld der AfD verortet“, sagt Rath der Berliner Zeitung. Dessen Geschäftsmodell basiere auf „tendenziöser Berichterstattung, überzogenen Zuspitzungen und verantwortungslosen Empörungswellen, die Hass und Hetze gegen Einzelpersonen schüren“.
Welche Experten damit gemeint sind, teilt Campact nicht mit. Konkrete Beiträge oder Videos von Apollo News führt die Organisation ebenfalls nicht an.
Zum Start einer Zweitstimmenkampagne zur strategischen Wahl in Sachsen-Anhalt hat die Organisation Campact vor dem Magdeburger Landtag ein Plakat aufgestellt.
© Nick Jaussi/Campact/dpa
15.000 Menschen suchen nach Unternehmenswerbung
Über einen Newsletter ruft Campact seine Unterstützer dazu auf, Werbeschaltungen auf den ausgewählten Kanälen zu melden. Nach Angaben der Organisation beteiligen sich innerhalb einer Woche 15.000 Menschen und übermitteln über ein eigens entwickeltes Online-Tool knapp 40.000 Rückmeldungen.
„Unsere Recherche liefert den Unternehmen konkrete Hinweise, wo ihre Werbung erscheint“, sagt Rath. Auf Grundlage der Meldungen kontaktiert Campact rund 90 Unternehmen, deren Werbung mehrfach auf den ausgewählten Kanälen erfasst worden sei. Die Firmen erhalten eine Übersicht der Kanäle.
Campact begründet die Aktion mit der Gefahr des Rechtsextremismus. „Die größte Bedrohung für unsere Demokratie geht derzeit vom Rechtsextremismus aus“, sagt Rath gegenüber der Berliner Zeitung. YouTube habe sich als „essentielle Radikalisierungsplattform für die extreme Rechte herausentwickelt“. Unternehmen könnten ihre Einstellungen nach dem Hinweis überprüfen und verhindern, „dass ihre Marke nicht unbeabsichtigt Hass normalisiert oder sogar mitfinanziert“.
Auf die Frage, was Campact den Unternehmen konkret empfohlen hat, sagt Rath: „Alles in allem geht es uns darum, mit den Unternehmen in den Austausch zu kommen und sie für das Thema zu sensibilisieren, sodass sie informierte Entscheidungen über ihr Werbeumfeld treffen können.“
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20 Unternehmen sollen ihre Sperrlisten anpassen
Campact veröffentlicht auch die Namen der Unternehmen, die nach Angaben der Organisation bereits Konsequenzen angekündigt haben. Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, AXA, die Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, ImmoScout, Edeka, FlixTrain, BiFi, Klosterfrau und Procter & Gamble hätten angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen.
Miniatur Wunderland, LG Electronics, Krombacher, Sparkasse, SumUp, Lenor, Rewe, Booking und Samsung hätten zurückgemeldet, dies prüfen zu wollen.
Die Antworten auf die Anfragen der Berliner Zeitung unterscheiden sich. Einige Unternehmen bestätigen Änderungen ihrer Sperrlisten. Andere sprechen von routinemäßigen Prüfungen ihrer Werbeumfelder. Mehrere grenzen ihre Entscheidungen ausdrücklich von Campacts Bewertung der Kanäle ab.
Edeka: „Kein Boykott einzelner Medien“
Edeka zählt Campact zu den Unternehmen, die ihre Sperrlisten anpassen wollen. Gegenüber der Berliner Zeitung bestätigt der Lebensmittelhändler allerdings keine konkrete neue Sperrung. Edeka stehe für „Vielfalt, Respekt und ein demokratisches Miteinander“. Deshalb lege man Wert darauf, dass die eigenen Werbeumfelder zur Marke passten.
Politisch positioniert sich Edeka bereits 2024 mit seiner Kampagne „Warum bei Edeka Blau nicht zur Wahl steht“. Kurz vor den damaligen Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen zeigte der Konzern in Anzeigen verschiedenfarbiges Obst und Gemüse – Blau fehlt. „Die Evolution hat uns gelehrt: Blau ist keine gute Wahl“, hieß es darin. Mehrere selbstständige Edeka-Händler distanzierten sich damals öffentlich von der Kampagne.
Im aktuellen Fall betont Edeka gegenüber der Berliner Zeitung, digitale Werbeausspielungen auf Plattformen wie YouTube erfolgten „weitgehend automatisiert“. „EDEKA betreibt keinen Boykott einzelner Medien und ruft auch nicht dazu auf“, sagt ein Sprecher des Unternehmens.
Edeka überprüfe seine Werbeumfelder regelmäßig nach eigenen Markenkriterien und bezeichnet dies als „branchenübliches Vorgehen vieler werbetreibender Unternehmen“.
2024: Eine ganze Seite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist mit der Edeka Anzeige "Warum bei Edeka Blau nicht zu Wahl steht." bedruckt.
© Hans-Thomas Frisch/dpa
dm widerspricht Campacts Darstellung
Auch dm findet sich bei Campact in der Gruppe der 20 Unternehmen. Der Drogeriekonzern reagiert auf die Kontaktaufnahme, widerspricht Campact aber in einem Punkt ausdrücklich. „Die Darstellung, wonach wir uns an einer Kampagne beteiligen, ist nicht korrekt“, sagt ein Sprecher gegenüber der Berliner Zeitung.
Nach dem Hinweis habe dm festgestellt, „dass die automatisierte Ausspielung unserer Werbung auf YouTube nicht in jedem Fall vollständig unserer beabsichtigten Steuerung und Kriterien entsprach“. Deshalb habe das Unternehmen seine Mediasteuerung überprüft und „nachgeschärft“.
Welche Kanäle betroffen sind, teilt dm nicht mit. Grundsätzlich spiele man Werbung auf YouTube nicht in politischen Umfeldern aus. Auch zu Nius, Apollo News, Tichys Einblick und Weltwoche macht dm keine Angaben. „Grundsätzlich entscheiden wir selbst, in welchen Umfeldern unsere Werbung erscheint“, sagt das Unternehmen.
Mehrere Unternehmen grenzen sich von Campacts Bewertung ab
Auch andere Firmen betonen, dass ein Hinweis von Campact nicht bedeutet, dessen Bewertung der Kanäle zu übernehmen. LG Electronics habe die Anfrage zum Anlass genommen, die eigenen Einstellungen zu überprüfen. „Bezeichnungen oder Bewertungen einzelner Medien oder Kanäle durch Dritte machen wir uns grundsätzlich nicht zu eigen“, sagt ein Sprecher des Unternehmens der Berliner Zeitung.
Ähnlich äußert sich die Sparkassen-Finanzgruppe. Hinweise Dritter seien willkommen, „Entscheidungen über Platzierungen treffen wir aber ausschließlich selbst“, sagt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband gegenüber dieser Zeitung. Eine „Bewertung verfassungsrechtlich zulässiger politischer Meinungen oder eine Einschränkung von Meinungsvielfalt“ finde nicht statt.
Der Elektronikhändler Euronics erklärt, Hinweise Dritter führten zu einer „sachlichen, eigenständigen und unabhängigen Prüfung“. Die Entscheidung darüber, wo Werbung geschaltet werde, treffe „ausschließlich“ das Unternehmen selbst. Ob aufgrund der Campact-Anfrage tatsächlich neue Kanäle gesperrt wurden, teilt Euronics nicht mit.
Auch die Versichergunsberatung DEVK bestätigt gegenüber der Berliner Zeitung keine konkrete neue Sperrung. Hinweise auf mögliche problematische Werbeplatzierungen würden geprüft, Entscheidungen aber „eigenständig und unabhängig“ getroffen. Zu einzelnen Medien oder Kanälen äußere man sich grundsätzlich nicht.
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Immowelt: Werbesperre ist „keine politische Positionierung“
Immowelt führt Campact unter den Unternehmen, die ihre Sperrlisten anpassen wollen. Das Immobilienportal nimmt den Hinweis nach eigenen Angaben „ebenso wie andere Hinweise dieser Art“ zum Anlass, seine Werbeumfelder zu überprüfen.
Entscheidungen über Werbeausschlüsse erfolgten „rein aus unternehmerischen Abwägungen“, sagt Immowelt gegenüber der Berliner Zeitung. Sie stellten „weder eine inhaltliche Bewertung oder Vorverurteilung dar, noch richten sie sich gegen die Zuschauerinnen und Zuschauer eines Kanals, deren politische Haltung oder Wahlverhalten“.
Eine Aufnahme in eine YouTube-Sperrliste bedeute lediglich, dass auf dem jeweiligen Kanal keine Werbung von Immowelt erscheinen solle. Das Unternehmen bekenne sich zur Meinungs- und Pressefreiheit. Seine Entscheidungen über Werbeplatzierungen seien „keine politische Positionierung“.
Wolt argumentiert ähnlich. Das Unternehmen wolle grundsätzlich nicht in „explizit politischen Kontexten“ werben. „Dies entspricht unserem bereits seit Längerem bestehenden Ansatz und erfolgt unabhängig von einzelnen Hinweisen oder Organisationen“, sagt Wolt gegenüber dieser Zeitung.
Scout24 nimmt alle 62 auf die Ausschlussliste
Dass Campacts Aktion konkrete Folgen hat, zeigt die Antwort von Scout24, zu dem ImmoScout24 gehört. Das Unternehmen schließt bereits mehr als 14.900 Placements sowie ganze Inhaltskategorien von seinen Werbeschaltungen aus. Nach der Kontaktaufnahme prüft es auch Campacts Auswahl.
„Die 62 genannten Placements haben wir geprüft und zusätzlich in unsere Ausschlusslisten aufgenommen“, sagt Scout24 der Berliner Zeitung. Damit bestätigt das Unternehmen den Werbeausschluss für die komplette übermittelte Liste.
Werbeplatzierungen im Umfeld von „Hass, Hetze, Desinformation oder diskriminierenden Inhalten“ seien mit den Unternehmenswerten nicht vereinbar. „Wir respektieren, dass Menschen gesellschaftliche und politische Fragen unterschiedlich bewerten. An unserer Haltung zu Hass, Hetze und Diskriminierung halten wir klar fest“, sagt Scout24.
Aus welchem konkreten Grund die auf der Liste stehenden Medien von der Sperrung betroffen sind, erläutert das Unternehmen auf Nachfrage nicht.
Auch die Versicherungsagentur AXA bestätigt eine konkrete Änderung. „Im Rahmen der Anfrage von Campact haben wir unsere bereits bestehende Sperrliste geprüft und um einzelne Kanäle ergänzt“, sagt der Versicherer gegenüber dieser Zeitung. Welche das sind, teilt AXA nicht mit. Zugleich betont das Unternehmen: „Die Sperrliste ist nicht aufgrund der Campact-Anfrage entstanden.“ Wo AXA werbe, sei eine „freie unternehmerische Entscheidung“.
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Flix sperrt bereits rund 57.000 Kanäle
Das Fernbus- und Zugreiseunternehmen Flix arbeitet nach eigenen Angaben bereits mit einer Sperrliste von rund 57.000 Kanälen, „darunter zahlreiche aus dem extremistischen Spektrum“. Hinzu komme eine umfangreiche Liste ausgeschlossener Suchbegriffe.
„Werbung von FlixBus und FlixTrain hat in einem extremistischen Umfeld nichts zu suchen“, sagt das Unternehmen gegenüber der Berliner Zeitung. Flix lehne Extremismus „jeglicher Ausrichtung“ ab. Ob infolge der Campact-Anfrage weitere Kanäle auf die Liste kommen, beantwortet das Unternehmen nicht.
Der Lebensmittelhändler Rewe wiederum erklärt nach einer Analyse der Campact-Liste, gegenwärtig ausschließen zu können, „dass unsere gegenwärtige Online-Werbung in den genannten Kanälen läuft oder noch jüngst dort gelaufen ist“. Man setze seit Jahren auf eigene Prüfmechanismen, um Werbung in Umfeldern zu verhindern, die den Unternehmenswerten widersprächen.
2026: Eine Projektion mit dem Slogan "Alles AfD, oder was" leuchtet an einer Hauswand am Alexanderplatz neben dem Fernsehturm. Die Großprojektion ist Teil einer bundesweiten Kampagne gegen den Unternehmer Müller.
© Lilli Förter/dpa
Miniatur Wunderland wirbt gar nicht auf YouTube
Beim Miniatur Wunderland ergibt die Nachfrage eine andere Ausgangslage. Campact führt das Hamburger Unternehmen unter den Firmen, die eine Anpassung ihrer Einstellungen prüfen wollen. Geschäftsführer Gerrit Braun bestätigt, dass Campact sein Unternehmen auf mögliche Werbung in bestimmten YouTube-Umfeldern hingewiesen habe.
„Das hat uns zunächst selbst etwas überrascht: Wir schalten nämlich gar keine Werbung auf YouTube“, sagt Braun der Berliner Zeitung.
Das Unternehmen habe Campact trotzdem geantwortet, gegebenenfalls seine entsprechenden Einstellungen zu überprüfen. „Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass wir Bewertungen oder Listen von Campact ungeprüft übernehmen“, sagt Braun. Eine Prüfung der von Campact genannten Kanäle sei nicht erfolgt. Entsprechend gebe es auch keine Liste von YouTube-Kanälen, die aufgrund der Kontaktaufnahme neu gesperrt worden seien.
Das gelte ebenso für die genannten Medien. Als privates Unternehmen entscheide das Miniatur Wunderland selbst, in welchen Umfeldern Werbung erscheinen solle. Dabei gehe es um das eigene Werbebudget – „nicht darum, anderen das Recht zur Veröffentlichung bestimmter Inhalte abzusprechen“.
„Wo keine YouTube-Werbung geschaltet wird, kann sie auch nicht im falschen YouTube-Umfeld landen“, sagt Braun gegenüber dieser Zeitung.
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15 Unternehmen antworten nicht
Von Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, Constantin Film, Bergfreunde, Berliner Wasserbetriebe, Milram, BiFi, Klosterfrau, Procter & Gamble, Krombacher, SumUp, Lenor und Booking erhält die Berliner Zeitung bis Redaktionsschluss keine Antwort. Ob und wie sie ihre Sperrlisten infolge der Campact-Anfrage ändern, lässt sich daher nicht unabhängig überprüfen.
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