Nationalfeiertag

Kein Grund zum Fremdeln mit der Trikolore: Warum der Osten Schwarz-Rot-Gold liebt

Im Osten weht sie an der Gartenlaube, im Westen zucken viele bei ihrem Anblick zusammen. Doch wer die Deutschlandflagge mit Nationalismus gleichsetzt, irrt historisch.

7 Min
Ein Haus in der DDR im Februar 1990: Unter einem Fenster hängt die schwarz-rot-goldene Deutschlandflagge – nun ohne Hammer und Sichel.

Ein Haus in der DDR im Februar 1990: Unter einem Fenster hängt die schwarz-rot-goldene Deutschlandflagge – nun ohne Hammer und Sichel.

© imago stock&people

Berlin, Konrad-Adenauer-Haus, 22. September 2013, Wahlabend. Die Union hat mit 41,5 Prozent ihr bestes Bundestagswahlergebnis seit der Wiedervereinigung eingefahren. Aus den Boxen dröhnt der Refrain von „Tage wie diese“ der Toten Hosen, die Parteispitze feiert. Generalsekretär Hermann Gröhe greift zu einem kleinen, schwenkbaren Deutschlandfähnchen.

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