Fußball

Keine Pokal-Überraschung: Hansa Rostock scheitert an Stuttgart

Hansa Rostock hat den erhofften Pokalcoup gegen den VfB Stuttgart verpasst. Der Drittligist unterlag dem Favoriten verdient mit 0:4 (0:2).

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Kaum ein Durchkommen: Hansa-Stürmer Andreas Voglsammer stand gegen den VfB Stuttgart meist auf verlorenem Posten.

Kaum ein Durchkommen: Hansa-Stürmer Andreas Voglsammer stand gegen den VfB Stuttgart meist auf verlorenem Posten.

© IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn

Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben, Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Drittligist verlor am Freitagabend mit 0:4 (0:2) gegen den VfB Stuttgart und blieb dabei über die gesamte Spieldauer weit entfernt von einem Coup. Der Bundesligist, der 2025 den Pokal gewonnen und in der abgelaufenen Saison im Endspiel gestanden hatte, präsentierte sich im fast randvoll gefüllten Ostseestadion von der ersten Minute an sehr souverän.

Neuzugang Dzenan Pejcinovic, den der VfB in diesem Sommer von Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg verpflichtet hatte, schnürte vor der Pause einen Doppelpack (18., 37.). Torhüter Luca Unbehaun verhinderte mit einigen Paraden einen noch höheren Rückstand. Einen Distanzschuss von Jeff Chabot lenkte er beispielsweise mit einer starken Flugeinlage noch an den Pfosten (25.). Tiago Tomás traf mit einem wuchtigen Abschluss aus kurzer Distanz nach 74 Minuten zum 0:3 aus Rostocker Sicht, Pejcinovic gelang in der Schlussphase noch sein dritter Treffer (82.).

Hansa-Trainer Daniel Brinkmann, der vor der Partie noch selbstbewusst verkündet hatte, dass es für Stuttgart „schönere Lose“ hätte geben können, stellte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:3 in der Liga gegen Waldhof Mannheim gleich auf sieben Positionen um. Die XL-Rotation zahlte sich allerdings nicht aus. Vor allem im Spiel nach vorne präsentierten sich die Hausherren die meiste Zeit der Begegnung arg mutlos.

Acht Minuten Unterbrechung wegen Pyrotechnik

Nach Wiederanpfiff musste Schiedsrichter Sascha Stegemann das Spiel für acht Minuten unterbrechen. Die Hansa-Fans hatten eine große Menge Pyrotechnik gezündet, der aufkommende Rauch stand dicht über dem Rasen. Als es weiterging hatte Leon Dajaku die beste Chance auf den Anschlusstreffer, scheiterte mit seinem Schlenzer aber an Stutgart-Torhüter Fabian Bredlow (62.).

Zum dritten Mal in Folge ereilte Hansa also das Aus in der ersten Runde mit einer echten Klatsche. 2024/25 war die Kogge mit einem 1:5 an Hertha BSC gescheitert, in der vergangenen Spielzeit hatte es ein 0:4 gegen die TSG Hoffenheim gesetzt. Es bleibt etwas mehr als eine Woche Zeit, um sich auf die nächste Herausforderung in der 3. Liga vorzubereiten. Am 30. August (13.30 Uhr) will die Brinkmann-Elf den bislang guten Saisonstart im Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken vergolden.

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