Die CSU bleibt in der Frage, ob sie sich nach der Bundestagswahl im Februar eine Koalition mit den Grünen vorstellen könnte, unnachgiebig. „Robert Habeck wird mit uns nicht am Kabinettstisch sitzen“, sagte Landesgruppenchef Alexander Dobrindt jetzt zur Augsburger Allgemeinen. Neben einem klaren Nein zu den Grünen auch eine Anspielung auf eine Aussage von CDU-Chef Friedrich Merz. Der hatte jüngst bei Talkmasterin Sandra Maischberger gesagt, dass Deutschland eine neue Wirtschaftspolitik brauche - „mit Habeck oder ohne Habeck, das muss Habeck entscheiden, wenn er noch dabei ist“.
Neben Dobrindt brachte CSU-Chef Markus Söder in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder zu Ausdruck, dass er sich ein Bündnis mit den Grünen nicht vorstellen könne. Auch Partei-Urgestein Theo Waigel machte deutlich, was er von der Partei und dem aktuellen Wirtschaftsminister hält: Noch nie habe Deutschland an der letzten Stelle der Industrieländer gestanden und den Durchschnitt der EU-Länder nach unten gezogen. „Und dafür muss ein Wirtschaftsminister natürlich auch gerade stehen“, sagte er bei Markus Lanz.
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Robert Habeck wiederum sagte jüngst bei einem weiteren TV-Auftritt, dass er nicht über irgendwelche Posten spekulieren wolle. Der Wahlkampf sei dynamisch und mit vielen Verschiebungen - „Deswegen ist hier niemand in der Position, irgendwelche Posten zu verteilen - auch nicht Friedrich Merz.“
Neben seinem nein zu einer Koalition, wurde Dobrindt übrigens noch persönlich. In Anspielung auf die Küchentischtour Habecks sagte der 54-Jährige, dass er diesen nicht in seiner eigenen haben wolle. Ob der Grüne sich wiederum ein Comeback von Dobrindt als Verkehrsminister vorstellen könne, blieb offen.
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