Bei der Bürgermeisterwahl in der sächsischen Gemeinde Klipphausen (Landkreis Meißen) hat kein Kandidat im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit erreicht. Amtsinhaber Mirko Knöfel, der von der CDU unterstützt wird, kam nach dem vorläufigen Ergebnis auf 42,4 Prozent der Stimmen. Er muss sich damit am 20. September einer Stichwahl stellen.
Herausforderer in der zweiten Runde ist der parteilose Marcel Golz, der von der AfD unterstützt wurde. Auf Platz drei landete Brit Reimann-Bernhardt von der Wählerinitiative „Gemeinsam für Klipphausen“ mit 24,9 Prozent. Dirk-Uwe Benkstein von der Gruppierung „Bürgernetz24“ erhielt 3,2 Prozent der Stimmen und belegte damit den vierten Platz.
Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 Prozent. Von den 8.183 Wahlberechtigten gaben 5.199 ihre Stimme ab.
Im zweiten Wahlgang am 20. September reicht dann eine einfache Mehrheit. Alle Kandidaten können erneut antreten.
Die Kandidaten im Überblick
Amtsinhaber Mirko Knöfel, ein Diplom-Ingenieur für Informationssystemtechnik, ist seit 2019 im Amt und trat als Einzelbewerber an. Neben der CDU wird er von mehreren Wählervereinigungen unterstützt. Er strebt eine zweite Amtszeit an.
Sein Kontrahent Marcel Golz ist selbstständiger Landwirt und Unternehmer. Er sitzt für die AfD im Klipphausener Gemeinderat und gehört dort einer AfD-nahen Fraktionsgemeinschaft an. Auch er kandidierte formal als Einzelbewerber.
Brit Reimann-Bernhardt ist Professorin für Soziale Arbeit und Gemeinderätin. Sie verfügt nach eigenen Angaben über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik.
Dirk-Uwe Benkstein, Verfahrenstechniker von Beruf, war zuvor ebenfalls für die AfD im Gemeinderat aktiv, trat nun aber für „Bürgernetz24“ an.
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Die Amtszeit des Bürgermeisters in Klipphausen beträgt sieben Jahre. Der Bürgermeister leitet die Gemeindeverwaltung, führt den Vorsitz im Gemeinderat und vertritt die Kommune nach außen.
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