Die Klosterdorfer Straße im Strausberger Ortsteil Hohenstein ist auf rund 520 Metern grundhaft ausgebaut. Die Stadtverwaltung Strausberg teilte mit, dass die Bauarbeiten seit dem 14. August abgeschlossen sind.
Am Mittwoch, 28. Oktober, um 14 Uhr lädt die Stadt zu einer Eröffnungsfeier an der Straße ein. Bürgermeisterin Annette Binder und Ortsvorsteher Jens Knoblich sprechen, danach wird ein Band durchschnitten. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen.
Zur Straße gehört ein neuer Anliegerring, der die angrenzenden Grundstücke erschließt. Regenwasser versickert künftig über Mulden am Straßenrand und unterirdische Rigolen, also Speicher aus Kies oder Kunststoff im Boden.
Die Straßenbeleuchtung ist neu: Statt der Freileitung liegt ein Erdkabel, die Holzmasten wurden durch Stahlmasten ersetzt. Auf der Fahrbahn bleibt Platz zum Parken, fünf zusätzliche Stellplätze kamen hinzu, der Platz für den Glascontainer ist erneuert. Bäume blieben stehen. Rund 2.000 Tonnen Asphalt wurden verbaut. Pflanzungen und andere Restarbeiten folgen im November.
Bauherr ist die Stadt, die Planung übernahm ein Ingenieurbüro. Für den Ausbau waren rund 1,5 Millionen Euro aus städtischen Mitteln eingeplant; dieser Rahmen wird nach Angaben der Stadt bisher eingehalten.
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Anlieger müssen sich an den Kosten nicht beteiligen. Laut Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg dürfen Gemeinden in Brandenburg für den Ausbau kommunaler Straßen keine Straßenbaubeiträge von Anliegern erheben. Das gilt für alle Maßnahmen, die nach dem 1. Januar 2019 beendet wurden. Die Einnahmeausfälle ersetzt das Land den Gemeinden.
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