CDU /CSU und SPD haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Am Ende des Vertrags ist aufgelistet, wer welches Ministerium übernehmen wird. Nun ist klarer, wer auf Baerbock, Habeck und den früheren FDP-Minister Wissing folgen könnte. Die CDU wird neben dem Kanzler den Chef des Bundeskanzleramts stellen. In der Regel besetzt ein enger Vertrauter des künftigen Kanzlers Friedrich Merz dieses Amt. Ebenso wird die CDU das Amt des Wirtschaftsministers von Robert Habeck (Grüne) übernehmen. Der Nachfolger von Noch-Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kommt ebenfalls aus diesen Reihen.
Das Bildungsministerium (früher FDP) geht an einen CDU-Politiker. Karl Lauterbach muss seinen Posten als Gesundheitsminister an einen Merz-Vertrauten abgeben. Ebenso gehen die Ressorts Verkehr und das neue Ressort Digitalisierung und Staatsmodernisierung an die CDU.
Koalition: Diese Posten gehen an die SPD, diese an die CSU
Die SPD übernimmt die früheren FDP-Ressorts Finanzen und Justiz. Sie behält das Arbeitsministerium und das Ministerium Verteidigung. Die Sozialdemokraten bekommen darüber hinaus die Ressorts Umwelt, Entwicklung sowie Wohnen/Bauen.
Inzwischen steht fest, dass Innenministerin Nancy Faeser ihren Posten an einen Mann oder eine Frau aus der bayrischen CSU abgeben wird. Das neue Ministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt wird ebenfalls an die CSU gehen. Und zu guter Letzt auch das Ministerium für Landwirtschaft und Heimat.
Zum Download: Hier können Sie den Koalitionsvertrag lesen
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