Verkehr

Brücke an der Wuhlheide für Monate gesperrt: Einschränkungen für Autos und S-Bahnfahrer

Eine weitere Brücke in Berlin ist marode. Die Köpenicker-Allee-Brücke soll instand gesetzt werden, auf Verkehrsteilnehmer kommt einiges zu.

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Die Brücke am S-Bahnhof Wuhlheide muss für mehrere Monate gesperrt werden.

Die Brücke am S-Bahnhof Wuhlheide muss für mehrere Monate gesperrt werden.

© Christoph Hardt/imago

Die Köpenicker-Allee-Brücke am S-Bahnhof Wuhlheide im Bezirk Treptow-Köpenick soll im Frühjahr 2027 instand gesetzt werden. Autofahrer müssen sich auf eine mehrwöchige Vollsperrung und Umleitungen einstellen.

Die Arbeiten an dem Bauwerk sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt für den Zeitraum von März bis Mai 2027 geplant. Das geht aus einer Antwort von Verkehrsstaatssekretär Arne Herz (CDU) auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Johannes Martin (CDU) hervor.

Sanierung der Brücke an der Wuhlheide dauert Monate

Die Sanierung ist nach Angaben der Verwaltung in zwei Hauptbauphasen gegliedert. Zunächst sollen Arbeiten unterhalb der Brücke stattfinden, vor allem am Stahlbau und am Korrosionsschutz. Diese Arbeiten werden im Zuge von Sperrpausen der Deutschen Bahn durchgeführt. Dies bedeutet, dass der Gleisabschnitt für Zugfahrten währenddessen gesperrt ist.

In der zweiten Bauphase ist eine sechswöchige Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee für den motorisierten Verkehr erforderlich. In diesem Zeitraum sollen die Fahrbahn und die Abdichtung erneuert sowie die Übergangskonstruktion und die Geländer ausgetauscht werden. Wegen der beengten Platzverhältnisse und der begrenzten Sperrpausen auf den Gleisanlagen seien die Arbeiten nur unter Vollsperrung möglich, teilte die Behörde mit.

Das Umleitungskonzept für den Autoverkehr wird laut Senatsverwaltung derzeit abgestimmt. Vorgesehen ist eine Umleitung über die Treskowallee. Für Fußgänger und Radfahrer soll die Brückenverbindung nach aktuellem Planungsstand weitgehend aufrechterhalten bleiben. Radfahrer müssen jedoch teilweise damit rechnen, absteigen und ihr Rad schieben zu müssen.

Die 1900 errichtete Brücke führt die Rudolf-Rühl-Allee über die Gleise von S-Bahn, Fernbahn und Parkeisenbahn Wuhlheide. Die letzte Brückenprüfung ergab nach Angaben der Senatsverwaltung mit der Zustandsnote 2,9 einen gerade noch ausreichenden Bauwerkszustand. Bei der nächsten Hauptprüfung sei mit einer weiteren Verschlechterung zu rechnen, sodass zusätzliche Verkehrseinschränkungen bis hin zur Vollsperrung nicht mehr ausgeschlossen werden könnten, erklärte die Behörde. Die Instandsetzung solle den Zeitraum bis zu einem geplanten Ersatzneubau überbrücken.

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