NEUKÖLLN. Mit dem heutigen Tag sind abwechselnd drei Leihfahrer eines Berliner Fuhrunternehmens dafür zuständig, dass Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) in seinem Dienst-BMW pünktlich zu seinen Terminen kommt. "Die Kosten werden erheblich geringer sein als bei einem festangestellten Fahrer", sagt Buschkowsky. Wie viel Geld er spart und welche Firma die Fahrer stellt, will Buschkowsky nicht sagen.Im Oktober wurde Buschkowskys Fahrer wegen Altersteilzeit vom personengebundenen in den normalen Fahrdienst versetzt. Um Kosten zu sparen, verzichtete Buschkowsky auf einen Nachfolger aus dem Bezirksamt, sondern suchte per Anzeige im Amtsblatt einen Fahrdienst, der ihn etwa 200 Stunden im Monat durch die Stadt chauffiert. Eine Sparbilanz will Buschkowsky in einem Vierteljahr ziehen. Die anderen Bezirke lehnen das Neuköllner Leihmodell ab. (str.)
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