Erderwärmung

Kriege als Klimakiller: Warum ihre Auswirkungen hartnäckig ignoriert werden

In offiziellen Berichten wird der immense Einfluss von Militär und Kriegen auf die Umwelt und das Klima ausgeklammert. Es wird Zeit, das zu ändern.

Torsten Harmsen
Torsten Harmsen
9 Min
Die brennenden Ölquellen in Kuwait im Golfkrieg 1991 lösten eine der größten Umweltkatastrophen der Menschheit aus. Pro Tag sollen sechs Millionen Barrel Öl verbrannt sein.

Die brennenden Ölquellen in Kuwait im Golfkrieg 1991 lösten eine der größten Umweltkatastrophen der Menschheit aus. Pro Tag sollen sechs Millionen Barrel Öl verbrannt sein.

© ntv/AP

Das Erdklima wandelt sich ständig, über viele Jahrmillionen – zwischen Warmklima und Eiszeitaltern. Zudem wechseln sich innerhalb von Eiszeitaltern Warm- und Kaltzeiten ab. Hauptursachen dafür sollen astronomische Veränderungen in der Form der Erdbahn und der Neigung der Erdachse sein, die außerdem noch „taumelt“. Diese Phasen dauern Zehn- bis Hunderttausende von Jahren. Sie nennen sich Milanković-Zyklen.

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